Die Transgression der Transgression, die Liebe an einem anderen Ort
Roland Barthes
Roland Barthes erörtert in diesem Text von 1980 das Konzept der Transgression und ihre kritischen Grenzen. Sein Argument richtet sich gegen eine unkritische Verklärung von Regelbruch als automatische Befreiung. Stattdessen betont Barthes, dass auch Transgression selbst überwunden werden muss, um nicht zu einer neuen Normativität zu erstarren.
Erwähnungen (1)
„Also mein Lieblingszitat ist hier Roland Barthes 1980, die Transgression der Transgression, die Liebe an einem anderen Ort.“
In der Diskussion über Subversion und Normativität wird gefragt, ob Pauer nicht ohne den Begriff der Transgression auskommen könne. Sie antwortet, dass Transgression nicht per se gut sei, und zitiert Roland Barthes von 1980 als ihr Lieblingszitat zu diesem Thema. Das genaue Werk ist nicht eindeutig benannt, es könnte aus Barthes' späten Schriften oder Vorlesungen stammen.
Ähnliche Medien
Die Transgression der Transgression
Roland Barthes
Akademischer Essay, der sich mit Roland Barthes' Konzept der Transgression auseinandersetzt. Barthes argumentiert, dass Transgression nicht selbst ein Ziel ist, sondern eine komplexere reflexive Bewegung (Transgression der Transgression), die zur Liebe an einem anderen Ort führt. Der Text behandelt diese Idee anhand von Góngoras Poesie und Konzepten von Nonsens, um gegen die vereinfachte Sichtweise anzuschreiben, dass Subversion automatisch erstrebenswert sei.
Mythen des Alltags
Roland Barthes
Roland Barthes’ »Mythen des Alltags« sind längst selbst zum Mythos geworden. In seinen provokativ-spielerischen Gesellschaftsstudien entschlüsselt er Phänomene wie das Glücksversprechen der Waschmittelwerbung, das Sehnsuchtspotential von Pommes frites und die göttlichen Qualitäten des Citroën DS. Seine radikale Hinterfragung des Alltäglichen ist bis heute von bestechender Aktualität.
Der Mars und die fliegenden Untertassen
Roland Barthes
Roland Barthes analysiert in diesem kurzen Essay die Mars-Obsession als Ausdruck kleinbürgerlicher Mythologie – eine Projektion der Unfähigkeit, sich das wirklich Andere vorzustellen. Trotz der 1957 Veröffentlichung bleibt Barthes' Kritik erstaunlich aktuell und trifft auch auf zeitgenössische Mars-Ambitionen wie die von Elon Musk zu.
A Room of One's Own
Virginia Woolf
"But, you may say, we asked you to speak about women and fiction—what has that got to do with a room of one's own? I will try to explain." So begins what is widely regarded as the foundation text of feminist literary criticism, Virginia Woolf's A Room of One's Own. Probably Woolf's most readable and entertaining book, it was based on papers delivered at Newnham and Girton Colleges—the two women's colleges at Cambridge University.