Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen
Thomas S. Kuhn
The Structure of Scientific Revolutions (deutscher Titel: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen) ist ein von Thomas S. Kuhn verfasstes Werk, das 1962 als Monographie im Rahmen der International Encyclopedia of Unified Science der University of Chicago Press veröffentlicht wurde. Es gilt als Meilenstein der Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie. Durch das Buch wurden Begriffe wie Paradigma und Paradigmenwechsel popularisiert.
Erwähnungen (1)
„Aber nochmal, das ist ja eine Theorie, der Wissenschaftstheorie ist ja, dass so Fortschritte überhaupt passieren, dass alle Regeln, ich wiederhole mich, aber Thomas Kuhn hat mal versucht zu beschreiben, man einigt sich auf, so funktioniert das Universum, so baut man ein Auto und so weiter. Und der, der dann kommt und sagt, ich baue ein Auto ganz anders, das widerspricht sozusagen allen Regeln, die die Wissenschaft oder die Technik akzeptiert hat.“
Im Gespräch über Zurbuchen's Aufgabe, Innovatoren bei der NASA zu beschützen, zieht Wegner Thomas Kuhns Theorie der Paradigmenwechsel heran. Er beschreibt Kuhns Kernidee, dass wissenschaftlicher Fortschritt durch das Aufbrechen bestehender Regeln entsteht, was zwangsläufig zu Widerstand führt – genau das, was Zurbuchen bei der NASA täglich erlebt.
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