Die sieben Kristallkugeln
Hergé
Die sieben Kristallkugeln (französischer Originaltitel: Les 7 boules de cristal) ist der dreizehnte Band der Reihe Tim und Struppi des belgischen Comiczeichners Hergé. Diese Geschichte erschien ab dem 16. Dezember 1943 in der Zeitung Le Soir. Da Hergé nach der Befreiung Belgiens von der deutschen Besatzung politische Schwierigkeiten – wegen angeblicher Kollaboration mit dem Feind – hatte, dauerte die Erstveröffentlichung bis 1946.
Erwähnungen (1)
„Ich schon als Zehnjähriger beim Lesen von Tim und Struppi, und zwar die sieben Kristallkugeln, auf einen Gedanken gestoßen bin, der mich nachhaltig beschäftigt hat. Und da geht es darum, dass irgend so eine Expedition mit französischen, belgischen, was weiß ich was Forschern in Tim- und Struppiland Inka-Mumien ausgegraben hat und die nach Europa bringt, um sie da auszustellen.“
Precht erzählt, wie er als Kind durch diesen Tim-und-Struppi-Band auf die ethische Frage gestoßen ist, ob man Grabstätten anderer Kulturen öffnen und deren Artefakte nach Europa bringen darf. Er stellt eine Verbindung zu einem National-Geographic-Artikel über die Gefahren beim Öffnen von Grabstätten her und betont, dass Hergé diese postkoloniale Debatte Jahrzehnte vorweggenommen habe.
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Hergé · 1929
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