Buch

Die neuen Kriege

Herfried Münkler

Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich.

Die neuen Kriege

Erwähnungen (5)

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:42:03
„Also das Buch heißt ja Die Neuen Kriege. Die Neuen Kriege, ja. Und das war das erste Mal, dass ich sozusagen wieder die Auflage meiner Dissertation erreicht habe.“

Münklers Buch über neue Formen der Kriegführung, das ihm erstmals eine breitere Öffentlichkeit verschaffte

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:41:48
„Ab wann würden Sie eigentlich sagen, haben Sie gemerkt, mit Ihren Büchern, also mit den, ich sage jetzt mal, Nicht-Fachbüchern, erreiche ich eine große Aufmerksamkeit, eine breitere Öffentlichkeit? Waren das die asymmetrischen Kriege? Also das war dann zum Auftakt. Also das Buch heißt ja Die Neuen Kriege.“

Amend fragt Münkler, wann er erstmals eine breitere Öffentlichkeit erreicht habe. Münkler bestätigt, dass 'Die neuen Kriege' sein erster großer Publikumserfolg war — das erste Buch, das an die Auflagenzahlen seiner Machiavelli-Dissertation herankam. Das Buch über asymmetrische Kriegführung machte ihn zum öffentlichen Intellektuellen.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:24:39
„Wir hatten kürzlich Herr Friedmünkler zu Gast, der, glaube ich, Schrankwände über asymmetrische Kriegsführung gefühlt hat. Und den modernen, den neuen Krieg.“

Jochen Wegner verweist auf Herfried Münkler, der offenbar zuvor Gast im Podcast war, und dessen umfangreiche Arbeiten zur asymmetrischen Kriegsführung. Die Formulierung 'den neuen Krieg' deutet auf Münklers bekanntes Werk 'Die neuen Kriege' hin, das er als Referenz für die Frage nutzt, wann Staaten aufhörten, die einzigen relevanten Kriegsakteure zu sein.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:18:35
„ich hatte kürzlich Herfried Münkler in der Sendung, der schon 2003 über die sogenannten neuen Kriege gesprochen hat“

Münklers Analyse asymmetrischer Kriege wird als visionär beschrieben, da sie heutige Konfliktformen vorwegnahm

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:23:13
„Er schreibt damals auch in diesem Buch, das ist wirklich sehr lesenswert, irgendwie auch aus heutiger Sicht vor allen Dingen, der neue Krieg hieß das damals, ein durchaus umstrittener Begriff übrigens.“

Markus Lanz verweist auf Herfried Münklers Buch über asymmetrische Kriege, das bereits 2003 erschien. Er betont, wie visionär Münklers Analyse war: Nicht mehr Staaten, sondern Warlords, Söldner und Terroristen spielen die Hauptrolle, Gewalt richtet sich gegen Zivilisten, und Fernsehbilder werden zu Waffen. Lanz empfiehlt das Buch ausdrücklich als lesenswert, gerade aus heutiger Perspektive.

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