Die Natur der Literatur. Zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität
Robert Habeck
Robert Habecks Doktorarbeit analysiert, wie unterschiedliche Medien die Zeit- und Raumwahrnehmung einer Gesellschaft prägen. Seine zentrale These untersucht, inwiefern sich durch die Digitalisierung unsere innersten Aspekte – Gefühle, Beziehungen und Liebe – zunehmend ökonomischen Logiken unterwerfen. Das Werk verbindet literaturtheoretische Grundlagen mit einer Kritik der Digitalisierung und bleibt somit für das Verständnis zeitgenössischer Mediengesellschaft relevant.
Erwähnungen (1)
„Ich hoffe, ich kriege das hier fehlerfrei hin. Wenn Sie die Haupterkenntnis Ihrer Dissertation mit dem Titel, ich zitiere, die Natur der Literatur zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität einem Kind oder uns beiden hier erklären müssten, wie würde die Kurzzusammenfassung lauten?“
Roman Pletter konfrontiert Habeck mit dem sperrigen Titel seiner Doktorarbeit und bittet um eine allgemeinverständliche Zusammenfassung. Habeck erklärt daraufhin ausführlich seine These, dass sich durch verschiedene Medien die Zeit- und Raumvorstellungen einer Gesellschaft ändern und dass wir in der digitalen Phase unser Innerstes – Gefühle, Freundschaften, Liebe – kapitalisieren.
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