Die Möglichkeit einer Insel
Michel Houellebecq
Houellebecqs Roman handelt von einer dystopischen Zukunft, in der künstliche Menschen eine Insel besiedeln und die Menschheit an den Rand der Existenz gedrängt wird. Das Werk gilt als visionär für seine Darstellung von technologischen und gesellschaftlichen Transformationen. Es wurde im Podcast als eines der bedeutendsten Houellebecq-Werke hervorgehoben, das trotz des Unbehagens gegenüber dem Autor literarisch wertvoll ist.
Erwähnungen (2)
„Serotonin habe ich nicht gelesen, aber Karte und Gebiet, Plattformen, die Möglichkeit einer Insel und auch Unterwerfungen sind alles Bücher, die teilweise wirklich visionär sind.“
Die Möglichkeit einer Insel wird von Olli Schulz in der Reihe seiner gelesenen Houellebecq-Romane genannt, die er trotz seines Ekels vor dem Autor als visionär bezeichnet.
„Ich glaube, bei die Möglichkeit einer Insel von Ulbeck, ich hoffe, ich sage jetzt nichts Falsches, gibt es so diese für meine katholische Schule, Dystopie, ja für Ulbeck wahrscheinlich auch, dass irgendwann man sagt, das klappt alles nicht mit der Fortpflanzung und dem Alter, wir machen das jetzt anders. Es gibt keine Kinder mehr und wenn einer stirbt, wenn Nina mal stirbt, dann gibt es so einen Klon, dann gibt es sozusagen Nina 2 und die setzen wir dann ein.“
Lars erinnert sich an einen Gottesdienst auf seinem katholischen Gymnasium, bei dem aus diesem Houellebecq-Roman vorgelesen wurde. Die Dystopie einer Gesellschaft ohne Kinder, in der Verstorbene durch Klone ersetzt werden, dient ihm als Schreckensvorstellung einer statischen Gesellschaft ohne Erneuerung – und als Argument dafür, warum eine kinderlose Gesellschaft beunruhigend ist.
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