Die Maschine steht still
E.M. Forster
In E. M. Forsters Dystopie leben die Menschen in einer unterirdischen, abgekapselten Welt mit allem Komfort: Das ganze Leben ist durch die Dienstleistungen der »Maschine« perfekt geregelt. Die Menschen haben kein Bedürfnis mehr nach persönlichen Begegnungen, man kommuniziert nur über die Maschine, die über allem wacht. Ihr Handbuch ist zu einer Art Bibel geworden, die Menschen sind gefangen in ihrer absoluten Abhängigkeit von der Technik, die sie nicht mehr kontrollieren können.
Erwähnungen (2)
„es ist dieses Buch hier von E.M. Forster. E.M. Forster, die Maschine steht still.“
Olli gibt einen Buchtipp: eine 1909 erschienene Dystopie, die er als erstaunlich treffende Beschreibung des Internets lobt
„Holt euch Die Maschine steht still von 1909 von E.M. Forster. Ich find's wirklich eine Dystopie, die dargestellt wird, die unserer nicht ganz unähnlich ist. Eine wirklich beeindruckende Leistung.“
Olli Schulz gibt einen Buchtipp, den er von einer Hörerin namens Anni aus Mannheim zugeschickt bekommen hat. Er empfiehlt die kurze Erzählung als beeindruckende Dystopie von 1909, die das Internet beschreibt, Jahrzehnte bevor es Computer gab. Jan Böhmermann ergänzt, es sei wahrscheinlich die früheste und noch heute treffendste Beschreibung des Internets.
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