Die Mandarins von Paris
Simone de Beauvoir
Die Mandarins von Paris (frz. Les Mandarins) ist ein Schlüsselroman von Simone de Beauvoir aus dem Jahr 1954. Er wurde im gleichen Jahr mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet. Die Mandarins von Paris beleuchtet das Leben und Wirken einiger französischer Linksintellektueller während des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit nach 1945. Er gilt als Chronik des Existenzialismus. Das Magazin Der Spiegel zählt den Roman zu den besten 100 zwischen 1925 und 2025.
Erwähnungen (1)
„Und zwar ist es von Simone de Beauvoir, die Mandarins von Paris. Und das Tolle ist, es ist eben nach fast 70 Jahren neu übersetzt worden ins Deutsche von Amélie Thoma und Claudia Marquardt. Das liest sich so frisch, das liest sich so heutig.“
Im Klassiker-Segment stellt Maja Beckers die Neuübersetzung von Beauvoirs wichtigstem Roman vor, der 1954 erschien. Der Schlüsselroman spielt im Pariser Intellektuellenmilieu der Nachkriegszeit – mit kaum verhüllten Porträts von Sartre, Camus und Beauvoir selbst – und verhandelt die Verantwortung der Intellektuellen, den Umgang mit dem Stalinismus und radikale neue Lebens- und Liebesformen. Beide Gesprächspartner sind begeistert von der Raffinesse des multiperspektivischen Erzählens und der erstaunlichen Aktualität des Stoffs.
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