Die Krankheit zum Tode
Søren Kierkegaard
Kierkegaards Klassiker behandelt die existentielle Verzweiflung des modernen Menschen. Die zentrale These besagt, dass die schwerste Aufgabe überhaupt darin besteht, man selbst zu sein. In der Debatte über KIs zunehmende Fähigkeiten gewinnt diese düstere, dennoch tiefgründige Perspektive neue Relevanz für die Frage nach menschlicher Identität und Authentizität.
Erwähnungen (2)
„I'm also reminded of the words of your compatriot, the Danish philosopher Kierkegaard, who wrote, and I quote, The greatest hazard of all is losing one's self.“
Christine Lagarde zitiert Kierkegaard in ihrer Laudatio, um Vestagers Einsatz für europäische Werte zu unterstreichen. Das Zitat stammt aus diesem Werk, wird aber nicht namentlich genannt
„Sören Kierkegaard hat gesagt, das sei überhaupt ganz unmöglich. Verzweifelt man selbst sein, ist die Krankheit zum Tode, sagt Kierkegaard. Also ein bisschen dänisch böse.“
Im Gespräch über die Frage, was die Rolle des Menschen in einer Welt sei, in der KI alles besser kann, wird Kierkegaards These herangezogen: Man selbst zu sein sei die schwerste Aufgabe überhaupt. Gabriel kontrastiert Kierkegaards pessimistische dänische Sichtweise mit seinem eigenen rheinländischen Optimismus.
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