Die Kosmonauten
Richard David Precht
Richard David Prechts wunderbarer Liebesroman In einer Kölner Straßenbahn erobert Georg das Herz einer Unbekannten – Rosalie. Schon bald zieht es die beiden jungen Liebenden aus dem Westen nach Berlin, wo nach Wende und Wiedervereinigung für einen kurzen Moment alles möglich scheint. Während weit oben im All ein letzter sowjetischer Kosmonaut in der letzten sowjetischen Raumkapsel seine Bahnen zieht, erkunden Georg und Rosalie die Stadt wie einen fremden Planeten und lassen sich treiben.
Erwähnungen (3)
„Ich fremdele mit dem Begriff Generation allgemein. Ich habe mal in meinem Roman »Die Kosmonauten« mich über den Begriff der Generation lustig gemacht.“
Precht erwähnt seinen eigenen Roman im Kontext der Diskussion über Generationenbegriffe. Er nutzt das Werk als Beleg dafür, dass er sich schon lange kritisch mit dem Konzept von Generationszugehörigkeit auseinandersetzt.
„Als ich meinen Roman Die Kosmonauten geschrieben habe, habe ich nie mehr als eine halbe Seite am Tag geschrieben. Und ich habe aber auch an jedem Satz immer wieder neu gefeilt und so weiter und quasi so versucht, Lyrik in Prosa zu machen.“
Im Gespräch über unterschiedliche Schreibprozesse vergleicht Precht seine Arbeitsweise bei seinem Roman 'Die Kosmonauten' mit seiner heutigen Sachbuch-Arbeit. Beim Roman schrieb er maximal eine halbe Seite pro Tag und feilte an jedem einzelnen Satz.
„Ja, ich habe ein Buch gemacht, keinen Sachbuch, sondern einen Roman. Und der heißt Die Kosmonauten und er erzählt zwei Geschichten. Die Hauptgeschichte beschreibt Berlin unmittelbar nach dem Mauerfall wie einen neuen Planeten.“
Precht erzählt ausführlich von seinem eigenen Roman, der zwei Handlungsstränge verwebt: das Berlin der Nachwendezeit als Abenteuerspielplatz und die wahre Geschichte des letzten sowjetischen Kosmonauten Sergej Krikaljow, der nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht mehr von der Raumstation Mir zurückgeholt wurde. Das Buch verbindet Pioniergeist auf der Erde mit der Einsamkeit im All.
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