Die Grünen als Sündenbock
Bernd Ulrich
Der Artikel analysiert, warum die Grünen in der öffentlichen Debatte zum Sündenbock gemacht werden. Nach Bernd Ulrich liegt die intensive Kritik nicht primär an konkreten Fehlern der Partei, sondern daran, dass sie unbequeme Realitäten wie den Klimawandel verkörpert. Die Gesellschaft wehrt sich gegen die Grünen als Träger dieser unbequemen Wahrheiten, denen sie sich lieber nicht stellen möchte.
Erwähnungen (1)
„Es ist wahr, die Grünen sind teilweise ideologisch, sie pflegen mitunter einen nervigen Habitus. Und sie hätten diese drei verdammten Atomkraftwerke einfach weiterlaufen lassen sollen. Aber, dass sie derart angefeindet werden, liegt nicht in erster Linie an ihnen. Es liegt daran, dass all jene Realitäten durch sie hindurchschimmern, denen sich diese Gesellschaft bisher nicht wirklich stellen will.“
Markus Lanz zitiert ausführlich aus einem Artikel von Bernd Ulrich, Zeitautor, der analysiert, warum die Grünen so stark angefeindet werden. Die zentrale These: Die Grünen werden nicht primär für ihre Fehler attackiert, sondern weil sie unbequeme Realitäten wie den Klimawandel verkörpern, denen sich die Gesellschaft nicht stellen will. Precht stimmt der These im Kern zu, schränkt aber ein, dass sie nicht für alle grünen Themen gleichermaßen gelte.
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