Die drei Sonnen
Liu Cixin
Der Roman zum Netflix-Blockbuster »Three-Body Problem« China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen.
Erwähnungen (5)
„Es sind wirklich wichtige Bücher. Es sind drei Bücher, eine Trilogie. Das erste heißt, um es jetzt endlich zu sagen, das erste dieser Bücher heißt Drei Sonnen. Geschrieben ist es von dem chinesischen Science-Fiction-Schriftsteller Liu Xixin.“
Das Hauptthema der Episode. Lars Weisbrod stellt die Trilogie als vielleicht wichtigste Science-Fiction-Reihe des bisherigen 21. Jahrhunderts vor. Anlass ist die bevorstehende Netflix-Verfilmung im Frühjahr 2024. Er hat Ijoma Mangold, der noch nie Science-Fiction gelesen hat, dazu gebracht, das Buch zu lesen.
„weil ich viel Liu Shixin gelesen habe. Jetzt kommt ja auch die Netflix-Serie, über die wir damals auch schon gesprochen haben“
Wird im Kontext der Frage nach Chinas kultureller Ausstrahlung erwähnt; Lars hat viel von Liu Cixin gelesen
„Bei Liu Xixin, dem Science-Fiction-Schriftsteller, über den wir hier gelegentlich gesprochen haben und eine Folge gemacht haben, gibt es die Wandschauer. Das ist so ein alter, glaube ich, aus dem Buddhismus so ein Begriff von der Meditation, der sozusagen nur an die Wand guckt, nicht an den Screen.“
Lars Weisbrod greift auf Liu Cixins Science-Fiction zurück, um das Konzept der 'Wandschauer' einzuführen – jemand, der meditativ an die Wand statt auf den Bildschirm schaut. In Liu Cixins Zukunftsvision sind alle Wände Screens, aber hier geht es um eine Wand ohne Augen, die nicht zurückblickt. Nina Pauer greift die Metapher auf als positives Gegenbild zur permanenten digitalen Beobachtung.
„Aber ich muss dann denken an Liu Xixin, den Science-Fiction-Schriftsteller, den Chinesischen, den wir hier diskutiert haben. Das Dreikörperproblem, die drei Sonnen. Im zweiten Band erfindet, ist so ein Abfallprodukt einer technischen Innovation.“
Weisbrod greift im Kontext der Debatte um Gedankenfreiheit auf Liu Cixins Trisolaris-Trilogie zurück. Im zweiten Band wird ein technisches Verfahren erfunden, mit dem man Menschen Überzeugungen einpflanzen kann – ein 'mentales Siegel'. Weisbrod schildert ausführlich, wie Liu Cixin diese Gedankenkontrolle differenziert durch eine UN-Debatte verhandeln lässt, in der ausgerechnet der deutsche Botschafter dafür plädiert, es auszuprobieren.
„Du stehst dazwischen irgendwie Liu Xixin, wie sagt man es richtig? Du weißt schon. Und diesen ganzen anderen Giganten, dann steht da halt Brandon Cree Morris auch mit so einer Reihe.“
Jochen Wegner beschreibt begeistert, wie die Bücher seines Gastes (unter dem Pseudonym Brandon Q. Morris) in einer Karlsruher Buchhandlung neben den Werken von Liu Cixin im Science-Fiction-Regal stehen. Liu Cixin wird als einer der 'Giganten' des Genres erwähnt, auf Augenhöhe mit denen der Gast steht.
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