Buch

Die deutsche Ideologie

Karl Marx

Die Anthologie 'Karl Marx: Die deutsche Ideologie' eröffnet einen faszinierenden Blick in die Entwicklung der marxistischen Theorie und beleuchtet die Bandbreite des literarischen Schaffens von Karl Marx und Friedrich Engels. Diese Sammlung umfasst zahlreiche Schriften, die nicht nur das übergreifende Thema der materialistischen Geschichtsauffassung veranschaulichen, sondern auch stilistisch eine bemerkenswerte Vielfalt aufweisen, von theoretischen Abhandlungen bis hin zu kritischen Essays.

Die deutsche Ideologie

Erwähnungen (3)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:35:47
„Und da sagt Marx, Kommunismus ist, wenn ich morgens Schafe hüte, mittags fischen gehe und abends Bücher kritisiere. Ohne doch je Hirte, Fischer oder Kritiker werden zu müssen.“

Precht zitiert die berühmte Passage aus der Deutschen Ideologie, ohne den Titel explizit zu nennen. Er ordnet sie biographisch ein: Marx und Engels waren jung, tranken viel, lebten gut und definierten in dieser Phase erstmals, was Kommunismus für sie bedeutet – nämlich nicht Gleichmacherei, sondern optimale Selbstverwirklichung jenseits der kapitalistischen Arbeitsteilung.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:38:05
„Marxe Utopie, dass man morgens Schriftstelle ist, mittags fischen geht, abends jagen und... Ja, aber das reicht ja auch, Ulrike Herrmann oder so. Und das umzusetzen führte, wir wissen es, zum Gulag und zu völlig zerfallenden Städten.“

Ijoma Mangold verweist auf Marx' berühmte Vision aus der 'Deutschen Ideologie', wonach der Mensch in einer kommunistischen Gesellschaft morgens jagen, mittags fischen und abends Kritik üben könne. Er nutzt das Zitat, um die Utopie einer nicht-entfremdeten Arbeit als gescheitert zu diskreditieren und die Diskussion über die Vier-Tage-Woche historisch einzuordnen.

Hotel Matze
🗣 Markus Gabriel zitiert daraus bei ⏱ 00:40:56
„Wie Marx gesagt hat, morgens gehe ich fischen, nachmittags mache ich Literaturkritik. So ist Kommunismus halt. Und die Arbeit leisten die Roboter.“

Gabriel beschreibt ein optimistisches KI-Szenario, in dem Maschinen alle Arbeit übernehmen und Menschen ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen. Er nennt das 'digitalen Kommunismus' und zitiert Marx' berühmte Vision aus der Deutschen Ideologie, in der der Mensch morgens fischt und nachmittags Literaturkritik betreibt.

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