Die Abstiegsgesellschaft
Oliver Nachtwey
Die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs war eines der zentralen Versprechen der »alten« BRD – und tatsächlich wurde es meistens eingelöst: Aus dem Käfer wurde ein Audi, aus Facharbeiterkindern Akademiker. Mittlerweile ist der gesellschaftliche Fahrstuhl stecken geblieben: Uniabschlüsse bedeuten nicht mehr automatisch Status und Sicherheit, Arbeitnehmer bekommen immer weniger ab vom großen Kuchen.
Erwähnungen (2)
„Abstiegsgesellschaften, das ist ein Begriff, den der Soziologe Oliver Nachtwey vor, ich schätze jetzt mal so sieben, acht Jahren hat er ein Buch geschrieben, die Abstiegsgesellschaft.“
Precht und Lanz diskutieren darüber, wie der schwindende Wohlstand westlicher Gesellschaften deren Stabilität und Werte bedroht. Precht greift auf Nachtweys Begriff der 'Abstiegsgesellschaft' zurück, um zu erklären, dass Gesellschaften, in denen der Wohlstand dauerhaft abnimmt, schnell instabil werden und ihre sozialen Errungenschaften verlieren können.
„Oliver Nachtwey, ganz toller Soziologe, nennt es das sozialdemokratische Akkumulationsdilemma.“
Martyna Linartas verweist auf den Soziologen Oliver Nachtwey und dessen Konzept des 'sozialdemokratischen Akkumulationsdilemmas', um zu erklären, warum die SPD trotz ihres sozialen Anspruchs neoliberale Politik betreibt. Das Konzept stammt aus Nachtweys Werk über die Abstiegsgesellschaft, wird aber nicht explizit mit einem Buchtitel benannt.
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