Der zerbrochene Krug
Heinrich von Kleist
Klassische deutsche Komödie von Heinrich von Kleist, die einen rätselhaften Kriminalfall humorvoll entfaltet. Im Kontext des Podcasts repräsentiert dieses Stück die Schulaufführungen zu den Ruhrfestspielen, die Hape Kerkeling als Schüler erlebte und die seinen Wunsch weckten, ein Publikum aktiv einzubeziehen statt es passiv sitzen zu lassen.
Erwähnungen (2)
„Aber woran auch die Komik mich erinnert, ist natürlich der zerbrochene Krug. Der zerbrochene Krug ist das. Der Richter Adam. Natürlich. Der ist selber, der klagt an. Ist aber selber der Schuldige und fängt dann an rumzulavieren. Ist eine riesige komische Geschichte und dies ist im Grunde genommen das gleiche Motiv.“
Johanna vergleicht das Motiv des Richters, der sich selbst verurteilt, mit Kleists Komödie, in der Richter Adam zugleich der Schuldige ist
„Das Schauspielhaus Bochum war nicht weit, dann gab es dann Kleist, der zerbrochene Krug, Herr Puntila und sein Knecht Matti. Oh Gott, wie peinlich, von Brecht. All diese Stücke wurden aufgeführt und mich hat immer gestört, dass in diesen Schüler-Aufführungen haben wir uns unterhalten, wir haben gar nicht zugehört, was da unten auf der Bühne passiert ist.“
Hape Kerkeling erinnert sich an Schulausflüge zu den Ruhrfestspielen in Recklinghausen und ins Schauspielhaus Bochum. Die Erfahrung, dass die Schüler den Schauspielern nicht zuhörten und diese nicht mit dem Publikum interagieren konnten, weckte in ihm den Wunsch, selbst auf die Bühne zu gehen und das Publikum aktiv einzubeziehen.
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