Der Wille zur Macht
Friedrich Nietzsche
Der Wille zur Macht ist ein Gedanke Friedrich Nietzsches, der von ihm zum ersten Mal in Also sprach Zarathustra vorgestellt und in allen nachfolgenden Büchern zumindest am Rande erwähnt wird, z. B. im fünften Buch der Fröhlichen Wissenschaft, das 1887 erscheint. Seine Anfänge liegen in den psychologischen Analysen des menschlichen Machtwillens in der Aphorismensammlung Morgenröte. Nietzsche führte ihn in seinen nachgelassenen Notizbüchern ab etwa 1885 umfassender aus.
Erwähnungen (1)
„Und dahinter ist der Wille zur Macht, wie das bei Nietzsche heißt. Also jedes Volk, jede Nation hat wie jede Tierpopulation das Bedürfnis sich auszubreiten, sich durchzusetzen.“
Precht erklärt die ideologische DNA rechten Denkens und verortet Spenglers Idee von der natürlichen Expansionskraft eines Volkes in der Tradition von Nietzsches Konzept des Willens zur Macht. Er zeigt damit, dass Spenglers Denken auf älteren philosophischen Grundlagen aufbaut.
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