Der Vater (und weitere Bücher über Hans Frank)
Niklas Frank
Der Ausdruck „akademischer Nationalsozialismus“ ist anstößig. Er war es auch für mich. Er ist aber sachlich angemessen. Es gab den akademischen Nationalsozialismus. Er war mächtig. Er war mächtiger als andere Formen des Nationalsozialismus, sofern diese überhaupt als selbständige Formen existierten und nicht nur orchestrierte Erscheinungen des akademischen Nationalsozialismus für Nichtakademiker waren. Um das wissenschaftlich nachzuweisen, muss ich einen erheblichen Aufwand leisten.
Erwähnungen (1)
„Der war Reporter geworden und es ist sein Lebensthema geworden, sich an diesem Vater abzuarbeiten“
Niklas Frank, Sohn des NS-Kriegsverbrechers Hans Frank, hat eine Reihe von Büchern über seinen Vater geschrieben, mit denen er sich publizistisch an dessen Verbrechen abarbeitete
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Bücher über Vater und Mutter
Niklas Frank · 1987
Ein hochaktueller Roman über den Zustand unserer Welt. Andreas Ban ist ein Psychoanalytiker, der nicht mehr analysiert, und ein Schriftsteller, der nicht mehr schreibt. Ein echter Intellektueller, dessen Welt seit Jahren mehr und mehr verfällt, die nur noch aus Erinnerungen besteht, an Freunde und Geliebte, aber auch an die Schrecken des 20. Jahrhunderts.
Der Vater: Eine Abrechnung
Niklas Frank
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1-2, Universität Konstanz (Fachbereich Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Familiengeheimnisse, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Werk „Der Vater – Eine Abrechnung“ zeichnet sich durch ein stark emotional beladenes Verhältnis zu den handelnden Figuren aus, das sich in erzählerischen Besonderheiten ausdrückt, die den Roman womöglich auf eine Sonderposition im Bereich der biographischen Romane stellen.
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Niklas Frank
Niklas Frank setzt sich in diesem Buch mit seinem Vater, dem NS-Generalgouverneur Hans Frank, auseinander und prangert die verfehlte Entnazifizierung an. Das Werk dokumentiert sowohl die historische Schuld des Vaters als auch die nachträgliche Verdrängung dieser Vergangenheit in der deutschen Gesellschaft. Frank liefert eine kritische Analyse der politischen und persönlichen Kontinuitäten, die nach 1945 fortbestanden.
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