Der Staat (Politeia)
Platon
Die Politeia (altgriechisch Πολιτεία „Der Staat“) ist ein um 375 v. Chr. verfasstes Werk des griechischen Philosophen Platon, in dem über die Gerechtigkeit und ihre mögliche Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert wird. An dem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog beteiligen sich sieben Personen, darunter Platons Brüder Glaukon und Adeimantos und der Redner Thrasymachos. Platons Lehrer Sokrates ist die Hauptfigur.
Erwähnungen (1)
„Also ich halte Platon schon für einen Proto-Totalitären, der wollte so einen Staat. Also das, was der mit dem Philosophenstaat meint, also der muss offensichtlich, also auch zum Thema kommt es nichts Neues unter der Sonne. Da war jemand, der hat vor über 2000 Jahren deutlich über 2000 Jahren schon den Eindruck gehabt, das mit dieser Demokratie in Athen, so wie ich es erlebe, das funktioniert auch nicht.“
Im Kontext der Diskussion über Expertokratie und die Frage, ob Demokratie noch funktioniert, verweist Thea Dorn auf Platons Philosophenstaat. Sie sieht in Platons Idee, dass nur die Weisen regieren sollten, einen proto-totalitären Ansatz und zieht Parallelen zur heutigen Debatte über die Grenzen demokratischer Entscheidungsfindung.
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Platon
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