Der Mythos des Sisyphos
Albert Camus
Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen. Albert Camus' berühmtes Werk kreist um die zentrale Frage, "ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht"
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„Der beschreibt ja in seinem großen Essay über Sisyphus, den Mythos des Sisyphus, da schreibt er über die Weisheit, wenn es das Absurde gibt, dann nur im Universum des Menschen. Sobald dieser Begriff sich in ein Sprungbrett zur Ewigkeit verwandelt, ist er nicht mehr mit der menschlichen Hellsichtigkeit verbunden.“
Johanna Haberer zieht eine Parallele zwischen Kohelet und Albert Camus' Philosophie des Absurden. Sie zitiert ausführlich aus dem Essay und argumentiert, dass Camus' Absurditätsbegriff ein Angriff auf die Religion sei, während der biblische Prediger bei der Absurdität stehen bleibt, aber dennoch an Gott festhält.
„Wie auch in diesem wunderbaren Essay von Camus über das Absurde, wo man plötzlich, man geht über die Straße, schüttelt sich und alles... Also alles sieht plötzlich unverständlich aus und man weiß nicht mehr, in welcher Welt man lebt und alle Maßstäbe, die eben noch gegolten haben, gelten nicht.“
Radisch verweist auf Camus' philosophischen Essay über das Absurde, um die Welterfahrung des Protagonisten Meursault zu erklären. Das Gefühl, dass plötzlich alle Maßstäbe wegbrechen und die Welt unverständlich wird, sei genau die Grundstimmung, in der Meursault permanent lebt – und was den Roman bis heute so modern wirken lässt.
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