Der Koran
Translated out of Arabique into French, by the Sieur Du Ryer ... And newly Englished, for the satisfaction of all that desire to look into the Turkish vanities. (The life and death of Mahomet. A needfull Caveat, or Admonition for them who desire to know what use may be made of, or if there be danger in, reading the Alcoran, by A. Ross.).
Erwähnungen (9)
„Es ist nicht so, dass irgendwie, wie beim Koran immer erzählt, dass Gott einem Menschen diese Schrift diktiert hätte. Sondern bei uns ist es so, dass viele Autoren auch widersprüchliche Einsichten nebeneinander stehen lassen.“
Johanna Haberer grenzt die Bibel vom Koran ab, um die Vielstimmigkeit der biblischen Texte zu erklären. Während der Koran als göttliches Diktat an einen einzelnen Menschen verstanden werde, sei die Bibel ein vielperspektivisches Werk vieler Autoren mit bewusst stehen gelassenen Widersprüchen.
„Dass er sich dafür interessiert, sich für den Koran interessiert, sich für den Islam interessiert, dass das Adrian irgendwie eine neue Stärke gibt und dass er anfängt, sich zu disziplinieren.“
Amrei Kohn beschreibt, wie Adrian Scott Torres durch einen älteren Kollegen bei der Lufthansa zum Islam kam. Adrian begann den Koran zu lesen und sich intensiv mit dem Glauben zu beschäftigen, was seiner Mutter Maria Torres zunächst als positive Entwicklung erschien.
„Ich meine, der Koran mag zwar historisch tendenziell als Kriegsreligion entstanden sein, aber es stehen im Koran ganz, ganz viele Sätze, die der Bibel sehr, sehr ähnlich sind. Über gedeihliches menschliches Zusammenleben, über Gastfreundschaft, über Demut und, und, und, und.“
Precht argumentiert, dass islamistische Terroristen gegen die eigenen Gebote ihrer Religion handeln. Er verweist auf die humanistischen Inhalte des Korans – Gastfreundschaft, Demut, gedeihliches Zusammenleben – um zu zeigen, dass die Taten religiöser Fanatiker nicht mit dem tatsächlichen Inhalt des Korans vereinbar sind.
„Ich glaube, dass in allen Religionen, Hiob kommt ja auch im Koran vor und das Problem kommt ja in allen Religionen wie, warum müssen Unschuldige leiden, ist ja auch die Frage, wird als ein Menschheitsproblem verhandelt.“
Johanna Haberer erwähnt den Koran, um zu zeigen, dass die Hiob-Figur und die Frage nach dem Leid Unschuldiger nicht nur ein jüdisch-christliches, sondern ein religionsübergreifendes Menschheitsproblem ist. Die Erwähnung ist beiläufig und dient der Einordnung.
„Es ist sowas wie ein Identitätsmarker des jüdischen Volkes, obwohl der Koran hat es ja übernommen mit der Beschneidung. Also wir können heute davon ausgehen, dass ein Drittel der männlichen Menschheit beschnitten ist.“
Im Kontext der Beschneidung Jesu erwähnt Johanna Haberer den Koran als Beleg dafür, dass die Beschneidungstradition über das Judentum hinaus in den Islam übernommen wurde.
„Dieser Mann tingelt also seit Jahren über die Marktplätze der Republik, polemisiert gegen den politischen Islam, reckt dabei immer wieder den Koran in die Höhe, zitiert daraus gewaltaffine Passagen, warnt vor der vermeintlichen schleichenden Islamisierung des Westens, vergleicht Passagen aus dem Koran mit Passagen aus Hitlers Mein Kampf.“
Lanz beschreibt die Aktivitäten des Islamkritikers Michael Stürzenberger, der auf öffentlichen Plätzen aus dem Koran zitiert und gewaltaffine Passagen daraus mit Hitlers Mein Kampf vergleicht. Der Koran wird hier als konkretes Textwerk genannt, aus dem öffentlich vorgelesen und das inhaltlich diskutiert wird.
„Also sie argumentieren ja all ihre Handlungen, ob das jetzt der Terroranschlag an sich ist, also wie man Menschen umbringt, die Tatsache, dass bestimmte Lebensformen gewählt werden, werden ja mit religiösen Koranversen, aber vor allem mit der Prophetentradition, mit den sogenannten Hadithen.“
Sineb El Masrar erklärt, dass sich Islamisten direkt auf den Koran und die Hadithe (Prophetentradition) berufen, um ihre Gewalt und Lebensweise religiös zu legitimieren. Der Koran wird hier als zentrales Referenzwerk analysiert, aus dem sowohl friedliche als auch gewaltlegitimierende Lesarten abgeleitet werden.
„Und dann eben durch diesen Freund, der ihm den Koran mitgebracht hat und dann auch langsam fing sie dann so an, den Koran gemeinsam zu lesen und dann wurden eben immer mehr Fragen gestellt, so eben nach dem Sinn des Lebens und so weiter.“
Jana Simon schildert, wie Samuels Radikalisierung begann: Sein Freund Max brachte ihm den Koran mit, die beiden lasen ihn gemeinsam, und daraus entwickelte sich eine zunehmende religiöse Hinwendung zum Islam, die schließlich in Samuels Konversion und Ausreise nach Syrien mündete.
„Und diese Version der Geburt Jesu findest du dann wieder im Koran. Also du siehst in diesen Pseudepigraphen und in diesem apokryphen Evangelium, wie diese ganzen Geschichten von dem Jesu wabern, in unterschiedlichen Schriftvarianten, in unterschiedlichen Verbreitungsgebieten.“
Johanna Haberer weist darauf hin, dass die Geburtsszene unter der Dattelpalme aus dem Pseudo-Matthäus-Evangelium im Koran wiederkehrt. Sie nutzt dieses Beispiel, um zu zeigen, wie Jesusgeschichten über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg in verschiedene Texte einwanderten.
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