Buch

Der kleine Unterschied und seine großen Folgen

Alice Schwarzer

Alice Schwarzers „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen" ist ein einflussreiches Essay-Werk, das sich mit Geschlechterbeziehungen, Frauenrechten und den wirtschaftlichen sowie sozialen Unterschieden zwischen Männern und Frauen auseinandersetzt. Das Buch gilt als grundlegendes Werk der modernen feministischen Bewegung im deutschsprachigen Raum und analysiert die gesellschaftlichen Strukturen hinter alltäglichen Geschlechtsrollen.

Der kleine Unterschied und seine großen Folgen

Erwähnungen (4)

Alles gesagt?
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:11:31
„die Erwartung beim kleinen Unterschied und der schnelle Erfolg vom kleinen Unterschied hatte mit dieser Sendung, die einige Monate vorher war, natürlich zu tun“

Schwarzers feministisches Hauptwerk wird im Kontext des TV-Streitgesprächs mit Villar erwähnt. Der Erfolg des Buches hing mit der Bekanntheit aus der Sendung zusammen.

Alles gesagt?
🗣 Alice Schwarzer referenziert bei ⏱ 01:00:23
„Und das habe ich abgesagt, weil ich gesagt habe, das Buch ist, ich habe nur so angelesen, völlig indiskutabel. So einen Quatsch bespreche ich nicht.“

Am Ende des Abschnitts beginnt Schwarzer über ein legendäres Fernsehstreitgespräch zu sprechen, für das ihr zuvor von der Zeit angetragen worden war, ein bestimmtes Buch zu besprechen — vermutlich Esther Vilars 'Der dressierte Mann'. Sie lehnte ab, weil sie es für indiskutabel hielt. Das Buch wird hier nur vage benannt, die genaue Identifikation erfolgt erst im nächsten Abschnitt.

Alles gesagt?
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:02:16
„Also Kate Millett, Alice Schwarzer, die habe ich dann gelesen und dann fiel mir vieles wie Schuppen vor den Augen.“

Alice Schwarzers Werk wird als prägend für Luise Puschs feministische Erweckung erwähnt

Alles gesagt?
🗣 Luise Pusch referenziert bei ⏱ 01:05:43
„Und der hat mir Alice Schwarzer und Kate Millett zu lesen gegeben. Dann hatte ich auch selbst beschlossen, vielleicht gründe ich mal hier so eine feministische Zelle an der Uni.“

Luise Pusch erzählt, dass ihr Analytiker ihr nach dem Selbstmord ihrer Partnerin Sitta 1976 Werke von Alice Schwarzer und Kate Millett empfahl. Diese Lektüre war der Auslöser für ihr feministisches Engagement – sie gründete daraufhin eine Frauengruppe an der Universität Konstanz.

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