Der innere Stammtisch
Ijoma Mangold
"Ijoma Mangold führt ein politisches Tagebuch und beschreibt darin die Ereignisse sowie seine wechselnden Reaktionen darauf: auf Trump und auf Greta, auf Boris Johnson, von dem er sich allzu gern hat täuschen lassen; auf den Mietendeckel, den Terror von Hanau, das Corona-Virus. Die alte Eindeutigkeit ist aus der Politik verschwunden. Sie wurde ersetzt durch Reflexe und Schnappatmung, durch Wut und Widersprüchlichkeit.
Erwähnungen (1)
„Ich weiß, ich hatte im Herbst 2020 von mir ein Buch erschienen, Der innere Stammtisch. Und das war so eine Art politisches Tagebuch, das mit in die Anfänge der Pandemie hineinragte. Und da gibt es auch noch einen ganzen Eintrag zu Drosten, weil ich so angetan war von seiner Rhetorik.“
Ijoma Mangold erwähnt sein eigenes Buch im Zusammenhang mit der Pandemie-Aufarbeitung. Er beschreibt, wie er darin Drostens wissenschaftliche Rhetorik lobte – insbesondere dessen Betonung von Ungewissheit und Fehlbarkeit als Funktionsprinzip der Wissenschaft. Das Buch dient ihm als Beleg für seine damalige Bewunderung, die er nun im Rückblick relativiert.
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