Der Herr der Ringe
J.R.R. Tolkien
Dem Hobbit Bilbo Beutlin fällt zufällig ein machtvoller Ring in die kleinen Hände. Dieses Schmuckstück erlaubte es dem finsteren Herrscher Sauron einst, die Welt zu unterjochen. Der Ring schien über Jahrhunderte verloren, bis Bilbo ihn an sich nahm und seinen „Schatz“ sechzig Jahre lang bewahrte. An seinem 111. Geburtstag gibt er ihn schweren Herzens an seinen Neffen Frodo weiter und verlässt seine Heimat Mittelerde. Für den jungen Hobbit Frodo wird der Ring jedoch zur schweren Bürde.
Erwähnungen (8)
„Man hat auch diese wunderbaren Bilder aus diesen Hobbit-Filmen. Herr der Ringe hat man vor sich da. Hier ein dürftiges Grüpplein und dann kommen da die Orks aus allen Löchern.“
Um das biblische Bild der zahlenmäßig weit unterlegenen Israeliten gegenüber dem riesigen aramäischen Heer zu veranschaulichen, vergleicht die Sprecherin die Szene mit den Schlachtszenen aus den Herr-der-Ringe-Filmen, in denen kleine Gruppen gegen gewaltige Ork-Armeen antreten.
„Man könnte sich, glaube ich, diese unvorstellbaren Mengen von anrückenden Hochbewaffneten vorstellen wie im Herrn der Ringe, wo dann also durch Computerverdoppelung und Verdreifachung und Verzehnfachung dann diese unglaublichen Heere, diese digitalen Heere hergestellt werden.“
Sabine Rückert zieht den Vergleich zu den Herr-der-Ringe-Filmen, um die schiere Größe des Heeres von Holofernes zu veranschaulichen. Die Beschreibung der Truppen als 'Heuschreckenschwarm' erinnert sie an die computergenerierten Massenheere aus den Filmadaptionen.
„Wie heißt der kleine Hobbit noch mal? Von Herr der Ringe. Der weiß auch, das hilft ihm nicht, diese Suchten, dass er sich so verwandelt und so gierig wird und so. Aber das passiert dann einfach irgendwie, dass er diesen Ring dann aufsteckt.“
Fynn Kliemann zieht eine Parallele zwischen Gollum und dem Einen Ring und seinen eigenen inneren Zwängen. So wie Gollum dem Ring nicht widerstehen kann, obwohl er weiß, dass er ihm schadet, beschreibt Kliemann Verhaltensmuster, die er als schädlich erkennt, aber trotzdem nicht abstellen kann. Matze Hielscher ergänzt den Vergleich mit der Ikarus-Sage – die Verführung durch Möglichkeiten, die einen von sich selbst entfremdet.
„Ich habe leider nie diese Verfilmungen gesehen. Vom Herr der Ringe gesehen, aber habe die Bilder, die Filmplakate immer so vor Augen und diese Landschaft hatte mich immer so früher angesprochen. Ich dachte manchmal, ich würde gerne diese Filme sehen, nur um diese Landschaft zu sehen.“
Als Mangold die Fantasy-artige Gegenwelt in Krachts Roman beschreibt – sattes Grün, kraftvolle Regenschauer, durchbrechende Sonne –, fühlt er sich an die Filmplakate der Herr-der-Ringe-Verfilmungen erinnert, obwohl er die Filme selbst nie gesehen hat. Die Assoziation dient ihm zur Einordnung der üppigen Landschaftsbeschreibungen im Roman.
„Wir sehen auch mehr sozusagen Science Fiction, die in den Mainstream drängt, mehr Fantasy. Wir beginnen ja auch das Jahrhundert mit der großen Herr-der-Ringe-Verfilmung.“
Die Herr-der-Ringe-Verfilmung wird als frühes Beispiel für das Eindringen der Nerd-Kultur in den Mainstream genannt. Zusammen mit Superheldenfilmen und Science-Fiction illustriert sie, wie ein ehemals nischenhafter kultureller Kanon zum dominanten Unterhaltungsformat des 21. Jahrhunderts wurde.
„Ich hatte mal ein super krasses Ferienerlebnis, wo ich mit Menschen, die deutlich jünger sind als ich, einfach einen Tag lang über eine Insel gelaufen bin und wir so ein weirdes, geiles, selbst ausgedachtes Rollenspiel in so einer Fantasy-Welt gespielt haben und wir wie bei Herr der Ringe gespielt haben, aber wirklich von morgens um acht bis abends um neun.“
Jan erzählt von einem Ferienerlebnis, bei dem er einen ganzen Tag lang ein selbst ausgedachtes Fantasy-Rollenspiel gespielt hat, das an die Welt von Herr der Ringe angelehnt war. Er nutzt die Anekdote, um zu zeigen, dass er sich zwar in Fantasy-Welten hineinversetzen kann, aber erotische Rollenspiele ihm fremd sind.
„Komm, wie beim Herr der Ringe.“
Jan Böhmermann macht einen beiläufigen Vergleich, als Olli Schulz sich Wasser über ein komprimiertes Handtuch tropfen lässt, das sich dabei entfaltet. Die Szene erinnert ihn offenbar an eine magische Transformation wie in den Herr-der-Ringe-Filmen.
„Er kann spielen, was er will. Am Ende ist es dann für mich immer Frodo. Genau wie der Schauspieler, der Frodo gespielt hat in Herr der Ringe.“
Jan Böhmermann vergleicht Daniel Radcliffes Schicksal, für immer Harry Potter zu sein, mit Elijah Wood, der für immer Frodo aus Herr der Ringe bleibt. Beide Schauspieler sind durch ihre ikonischen Rollen geprägt.
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