Der geteilte Himmel
Christa Wolf
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung. Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen.
Erwähnungen (2)
„Mir kam das, ich musste wirklich manchmal denken an diesen frühen Roman von Christa Wolf, Der geteilte Himmel, wo es dann doch auch ständig diesen Ost-West-Vergleich gibt und wo auch dann die Heldin sich entscheidet, ihrer Liebe, die in den Westen geht, nicht zu folgen.“
Iris Radisch zieht eine Parallele zwischen dem besprochenen Erpenbeck-Roman und Christa Wolfs frühem Roman. Beide Werke teilen den Ost-West-Vergleich und eine Protagonistin, die sich gegen den Westen entscheidet. Radisch sieht darin ein wiederkehrendes Muster der DDR-Literatur: das Zugeständnis, dass das Ideal nicht verwirklicht war, verbunden mit dem Appell, trotzdem zu bleiben.
„Aber ich weiß, dass ich Heinrich Böll, wenn man sich solche, oder der geteilte Himmel, Christa Wolf, das waren doch viele Dinge, die einen damals extrem beschäftigt haben.“
Biesenbach nennt Christa Wolfs 'Der geteilte Himmel' als eines der literarischen Werke, die seine Generation stark beschäftigten. Im Kontext der politischen Fotografien von Barbara Klemm und der Sitzblockaden-Bewegung zeigt sich, wie Literatur, Kunst und Politik in seiner Jugend zusammenflossen.
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