Der Fürst
Niccolò Machiavelli
Das ultimative Lehrbuch der Macht von Niccolò Machiavelli. Weltliteratur.
Erwähnungen (4)
„Und das war die Grundlage für die Idee mit dem Fürsten zu sagen, Realpolitik betreiben, immer auf die Interessen gucken, kühles, eiskaltes Schach spielen, aber sich nicht irgendwie hitzig in irgendwas reinziehen lassen oder persönliche Präferenzen und Weltanschauungen damit reinmischen.“
Precht räumt mit Vorurteilen über Machiavelli auf und erklärt, dass dieser eigentlich Republikaner war und wertegeleitete Politik ablehnte. Er zieht eine Parallele zwischen Machiavellis Konzept der Realpolitik und der chinesischen Außenpolitik sowie Henry Kissingers späterer Haltung.
„als es mir mal richtig schlecht ging, habe ich angefangen, Machiavelli und so zu und Klausewitz zu lesen.“
Jochen Wegner beschreibt, wie er in einer schwierigen Phase strategische Denker gelesen hat
„Sie ist eine kontingenzorientierte Politikerin im besten Sinne. Und da ist wieder Machiavelli wichtig, das ist auch wieder Fortuna. Sie würde diese Worte nie benutzen, aber Fortuna ist immer da.“
Bude ordnet Merkels Politikstil ideengeschichtlich ein und greift auf Machiavellis Fortuna-Begriff zurück – die Vorstellung, dass der Zufall in der Politik immer eine Rolle spielt und kluge Politiker ihn für sich zu nutzen wissen. Er sieht in Merkel eine Politikerin, die genau diese Fähigkeit besaß.
„Balthasar Grasian oder Machiavelli oder solche Leute, die haben ziemlich früh eigentlich schon, im 17. Jahrhundert, das eigentlich immer als Grundregel des politischen Handelns verstanden, dass man also nicht sofort preisgibt, was man denkt, nicht sofort reagiert, nicht sofort impulsiv wird.“
Machiavelli wird im Zusammenhang mit der Kunst des taktischen Schweigens und der politischen Klugheit genannt. Sein Werk über strategisches Handeln und das Zurückhalten von Absichten wird als historischer Vorläufer der Lebensweisheit aus dem Wolf-Haas-Zitat eingeordnet.
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