Buch

Der Fremde

Albert Camus

Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman "Der Fremde" und der Essay "Der Mythos von Sisyphos" sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur.

Der Fremde

Erwähnungen (3)

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🗣 Adam Soboczynski empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:40:11
„Beim nächsten Buch, da sprechen wir über unseren Klassiker, über Albert Camus, der Fremde. Du hast ein Buch geschrieben über Albert Camus, eine Biografie vor einigen Jahren. Deswegen fühle ich mich hoffnungslos unterlegen.“

Camus' 'Der Fremde' ist das zweite ausführlich besprochene Hauptwerk der Episode. Soboczynski fasst den Plot zusammen – Meursault, der gefühllose Antiheld im kolonialen Algerien, der einen Araber am Strand erschießt. Es entspinnt sich eine Debatte: Soboczynski kritisiert die entpersonalisierte Darstellung der kolonialisierten Bevölkerung, während Radisch die existenzielle Tiefe und den hypermodernen, atonalen Erzählton verteidigt.

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🗣 Iris Radisch referenziert bei ⏱ 00:08:53
„Eins war eine Variation auf Camus' Fremder. Er hat es aus der Perspektive des ermordeten Arabas. Wer den Fremden kennt, da wird ein namenloser Araber ermordet, der auch nie zu Wort kommt, sondern der immer nur in der Sonne sitzt und plötzlich tot ist.“

Iris Radisch erwähnt Camus' Klassiker als Referenzpunkt, um Kamel Daouds früheren Roman 'Contre-enquête' zu erklären, der die Geschichte aus der Perspektive des ermordeten Arabers neu erzählt.

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🗣 Adam Soboczynski referenziert bei ⏱ 00:25:03
„Es hat auch was von der Fremde von Camus. Das wurde auch mal erwähnt. Das stimmt auch, finde ich.“

Adam zieht eine literarische Parallele zwischen David Szalays Protagonist Istvan und Meursault aus Camus' 'Der Fremde'. Iris greift den Vergleich auf, argumentiert aber, dass Szalays Roman noch radikaler sei, weil der Protagonist im Gegensatz zu Meursault bis zum Ende wortkarg bleibt.

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