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Der Fall seines Lebens

Jana Simon

Porträt der deutschen Schriftstellerin Christa Wolf, das auf jahrelangen Gesprächen zwischen Jana Simon und dem Paar Wolf basiert. Der Artikel zeigt private Erinnerungen und politische Positionen, die über ihre veröffentlichten Werke hinausgehen. Ein Blick hinter die Fassade einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Link zeit.de
Der Fall seines Lebens

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 02:53:09
„Das letzte Beispiel, das mir so durch den Kopf geht gerade, ist das Porträt, das Jana Simon für uns geschrieben hat vor ein paar Wochen, von einem Polizisten aus Thüringen, aus dem Dorf in Thüringen, der ganz früh mitbekommen hat, was mit der NSU passiert. Sehr nachdenkliches Porträt, ein sehr langer Text, sehr ruhig, sehr ausgewogen geschrieben und war dann, als der erschienen ist, an dem Wochenende über drei Tage lang, gehörte der zu den meistgelesenen Texten auf Zeit Online.“

Christoph Amend nennt Jana Simons Porträt als Positivbeispiel dafür, dass messbare Performance im Online-Journalismus nicht zwangsläufig zu Boulevardisierung führt. Der lange, nachdenkliche Text über einen Thüringer Polizisten, der früh die NSU-Verstrickungen erkannte und dafür beruflich büßte, wurde überraschend einer der meistgelesenen Texte auf Zeit Online.

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:45:59
„Du hast ihn ja 2020, also in diesem Jahr, besucht und hast auch über ihn geschrieben. Im Februar ist dein letzter Artikel über ihn erschienen, der Fall seines Lebens, heißt der. Was hast du denn erlebt, als du ihn da besucht hast im Thüringer Wald?“

Sabine Rückert spricht Jana Simon auf ihren ZEIT-Artikel über den LKA-Beamten Mario Melzer an, der als NSU-Aufklärer von seiner Behörde kaltgestellt wurde und sich in eine Waldhütte im Thüringer Wald zurückzog. Der Artikel hatte offenbar große Wirkung: Mehrere Politiker setzten sich danach für Melzer ein, und er wurde schließlich wieder in den Polizeidienst eingegliedert.

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