Der ewige Spießer
Ödön von Horváth
Der ewige Spießer ist der erste Roman von Ödön von Horváth. Der sozial- und gesellschaftskritische Roman wurde 1930 abgeschlossen und erschien zunächst im Propyläen-Verlag, in dessen Theaterabteilung Arcadia zuvor auch schon Horváths Stücke veröffentlicht worden waren.
Erwähnungen (1)
„Und auf der anderen Seite diejenigen, die Lumpen-PazifistInnen, die eigentlich nicht mehr sind, als das, was Oedon von Horvath in Der ewige Spießer so schön genannt hat, den Egoisten bezeichnet. Den egozentrischen Egoisten, den Mann, der sind meistens Männer, der sich selbst am nächsten ist.“
Sascha Lobo zieht Ödön von Horváths Roman heran, um die von ihm so genannten 'Lumpen-Pazifisten' literarisch einzuordnen. Er vergleicht deren Haltung mit Horváths Figur des egozentrischen Spießers, der sich hinter vorgetäuschtem Mitleid versteckt, während er eigentlich nur an sich selbst denkt.
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