Der ewige Antisemit
Henryk M. Broder
Examines the prevalence of antisemitism in all classes of society and denies the contention that it is an exceptional symptom, specific to time and place. Although antisemitism is officially taboo in Germany, it still exists and is as popular as ever. The crime of the Holocaust has not abolished hatred of the Jews; on the contrary, Germans cannot forgive the Jews for what happened at Auschwitz.
Erwähnungen (1)
„In den 80er Jahren erscheint ein Buch, 1986 von Henrik M. Broder, der damals noch nicht die gewissermaßen schon fast Popfigur war, die er dann später geworden ist, aber durchaus eine vernehmliche Stimme und in diesem Buch geht er eben mit linken Antizionismus scharf ins Gericht und nennt diesen Antizionismus auch die zeitgemäße Form von Antisemitismus.“
Ijoma Mangold zeichnet die Vorgeschichte der antideutschen Bewegung nach. Henryk M. Broders Buch von 1986 wird als wichtiger intellektueller Vorläufer beschrieben, weil es erstmals die These aufstellte, dass linker Antizionismus eine moderne Form des Antisemitismus sei – eine Debatte, die bis heute andauert.
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Henryk M. Broder
kam 1958 mit seinen Eltern in die Bundesrepublik. Nach einigen Semestern Jura und Volkswirtschaft arbeitete der 1946 in Katowice geborene Jude als freier Journalist und Schriftsteller. Mit seinen Schriften »Linke Tabus«, »Deutschland erwacht -- die neuen…
Ihr bleibt die Kinder eurer Eltern
Henryk M. Broder
Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder; * 20. August 1946 in Katowice, Polen) ist ein deutscher Publizist und Buchautor. Broder schrieb nach der Schulzeit für Konkret, die Frankfurter Rundschau und die St. Pauli-Nachrichten. Von 1995 bis 2010 schrieb er hauptsächlich Kolumnen und Polemiken für das Magazin Der Spiegel und für die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Seit 2011 ist er für Die Welt, Welt am Sonntag und Welt Online tätig.
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