Der Club der toten Dichter
Peter Weir
Der neue Literaturlehrer John Keating bringt 1959 frischen Wind in das Traditionsinternat Welton und inspiriert seine ansonsten zur Disziplin erzogenen Schüler durch sein unorthodoxes Vermitteln von Poesie zu freiem Denken. Des Nachts treffen sie sich zu Lesungen in einer alten Höhle. Der Junge Neil entdeckt seine Liebe zur Schauspielerei. Als sein gestrenger Vater davon erfährt, nimmt er Neil von der Schule. Seiner Träume beraubt, erschießt sich Neil.
Erwähnungen (3)
„Sie erinnern sich an den Film Club der Toten Dichter. Robin Williams steigt auf den Tisch. Er steigt auf den Tisch, um seinen Schülern klarzumachen, du musst die Perspektive immer mal wieder wechseln. Ich fand das wahnsinnig toll.“
Von Schirach nutzt die berühmte Szene aus dem Film, in der Robin Williams auf den Tisch steigt, als Illustration für die stoische Übung des Perspektivwechsels. Er leitet daraus zwei eigene Methoden ab: den Blick aus der Ferne (Voyager 2) und den Blick vom Tod aus auf das eigene Leben.
„Also ich bin vielleicht total infiziert von diesem Carpe Diem, Club der Toten Dichter Filmen und so ein Zeug. Also dass ich immer so ein Ding hatte, obwohl ich es hasse, dass das Leben dann so ein amerikanisches Selbstverwirklichungsding kriegen könnte.“
Jagoda Marinić beschreibt ihren Lebenshunger und die Angst, etwas Wesentliches zu verpassen. Sie verweist auf den Film 'Der Club der toten Dichter' und dessen Carpe-Diem-Botschaft als prägenden Einfluss, distanziert sich aber gleichzeitig von einer oberflächlichen amerikanischen Selbstverwirklichungsidee.
„wir kennen alle noch die Stelle aus Club der Toten Dichter, auf den Tisch stellen und jetzt sozusagen auf die andere Seite des Tisches sich zu setzen“
Juli Zeh verweist auf die berühmte Szene des Perspektivwechsels, um zu veranschaulichen, wie leicht es eigentlich wäre, die Sichtweise eines anderen einzunehmen.
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