De Civitate Dei (Vom Gottesstaat)
Augustinus
“Die zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat” (lateinisch: De civitate Dei), oft auch “Vom Gottesstaat” genannt, ist ein Buch der christlichen Philosophie, geschrieben in Latein von Augustinus von Hippo im frühen 5. Jahrhundert. Das Buch war eine Antwort auf die Behauptung, das Christentum habe den Niedergang Roms herbeigeführt, und gilt neben den Bekenntnissen und dem Enchiridion als eines der wichtigsten Werke des Augustinus.
Erwähnungen (1)
„Dann muss der Augustinus im vierten Jahrhundert sich damit auseinandersetzen, warum ist Rom gefallen.“
Johanna Haberer zeichnet eine Linie von biblischer Geschichtstheologie über Augustinus bis zur Aufklärung. Sie nennt Augustinus als Beispiel dafür, wie Theologen historische Katastrophen im Licht des Glaubens deuten mussten – konkret den Fall Roms, den Augustinus in seinem Hauptwerk verarbeitete.
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