Buch

De Civitate Dei / Schriften zur Nächstenliebe

Augustinus von Hippo

Augustinus definiert Nächstenliebe als hierarchische Verpflichtung, mit höherer Bindung zur Familie und Gemeinschaft als zu Fremden. Sein Werk wird in modernen Debatten herangezogen, um nationale Grenzen und selektive Migrationspolitik theologisch zu rechtfertigen – zentral für die religiöse Legitimation von Abschiebungen.

De Civitate Dei / Schriften zur Nächstenliebe

Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:34:35
„Und dann steht da plötzlich jemand, der seine harte Abschiebungspraxis und was da in Amerika gerade läuft... versucht religiös zu rechtfertigen. Richtig, mit dem heiligen Augustinus. Ja, spricht von einer Hierarchie der Nächstenliebe.“

Lanz und Precht diskutieren JD Vances Besuch beim Papst. Vance berufe sich auf den heiligen Augustinus und dessen Konzept einer Hierarchie der Nächstenliebe, um die amerikanische Abschiebungspolitik religiös zu legitimieren.

Ähnliche Medien

Confessiones (Bekenntnisse)
Buch 4× erwähnt

Confessiones (Bekenntnisse)

Augustinus von Hippo

In "Die Bekenntnisse" (Confessiones) gewährt Aurelius Augustinus einen tiefen Einblick in seine spirituelle und intellektuelle Reise. Der literarische Stil ist autobiografisch und zugleich philosophisch, geprägt von einer bewegenden Rhetorik, die theologische Gedanken und persönliche Reflexionen vereint. Augustinus schildert seine Suche nach Wahrheit und Sinn, begonnen in einer von Sinnlichkeit geprägten Jugend und mündend in eine radikale Bekehrung zum Christentum.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
De Civitate Dei
Buch

De Civitate Dei

Augustinus von Hippo

Aurelius Augustinus, 354-430 n.Chr., stammte aus Nordafrika und war Rhetoriklehrer in Karthago, Rom und Mailand. Nach seinem Bekehrungserlebnis 387 ließ er sich von Bischof Ambrosius in Mailand taufen. Rückkehr nach Afrika; nach Klosterleben und Priesterweihe wurde er Bischof von Hippo.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
Privatio boni (Das Böse als Mangel des Guten)
Buch

Privatio boni (Das Böse als Mangel des Guten)

Augustinus von Hippo

Die Bekenntnisse (lateinisch Confessiones) sind autobiographische Betrachtungen des christlichen Kirchenlehrers Augustinus. Sie entstanden in den Jahren von 397 bis 401 n. Chr. Augustinus war damals Bischof von Hippo Regius in der römischen Provinz Numidien, heute Annaba in Algerien.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books
Die Bibel
Buch 57× erwähnt

Die Bibel

Martin Luther (Übersetzung)

Die Bibel als Klassiker der Weltliteratur und religiöses Fundament – ein Werk, das in westlichen Kulturen ständig zitiert wird, vielen Menschen aber weitgehend unbekannt bleibt. Jan Böhmermann nennt sie als eine seiner größten Wissenslücken und beschreibt das Unbehagen, nicht mitreden zu können, wenn andere Bibelreferenzen einbauen. Eine Anleitung zum Nachschlagen für alle, die ihre Kulturkompetenz erweitern möchten.

🛒 Amazon * 📕 Thalia 📚 Google Books