Buch

De Anima (Über die Seele)

Aristoteles

Aristoteles' Traktat De anima untersucht die Natur der Seele. Unter ›Seele‹ ist dabei jedoch nicht das subjektive Zentrum unseres mentalen Lebens zu verstehen, sondern dasjenige Prinzip, dessen Vorhandensein lebendige von leblosen Körpern unterscheidet. Es umfasst alle Formen des Lebendigen, also pflanzliches, tierisches und menschliches Leben. Ziel der Schrift ist es, die Seele zu definieren, d.h. zu erklären, was es für diese Formen des Lebendigen jeweils heißt, lebendig zu sein.

De Anima (Über die Seele)

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Johanna Haberer referenziert bei ⏱ 00:16:02
„Also von Platon, weil der Aristoteles war schon eher an der Bibel dran, weil der Aristoteles hat sein großes Werk geschrieben, das heißt eben Peripsychä oder Deanima, also über die Seele. Und er sagt, das ist das Allerschwierigste, irgendeine Aussage zu machen. Drei Bände schreibt er darüber, weil er sagt, es ist ganz schwierig, eine Aussage zu machen.“

Johanna Haberer vergleicht die Seelen-Konzepte von Platon und Aristoteles. Sie hebt hervor, dass Aristoteles' Verständnis der Seele als Lebendigkeit und Potentialität eines Körpers dem alttestamentlichen Nefesh-Begriff nähersteht als Platons Idee einer unsterblichen Ideenseele. Aristoteles unterscheide eine passive Seite (Fantasie, Wahrnehmung) und eine aktive Seite (Strebensvermögen).

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