De Anima
Aristoteles
Aristoteles' Traktat De anima untersucht die Natur der Seele. Unter ›Seele‹ ist dabei jedoch nicht das subjektive Zentrum unseres mentalen Lebens zu verstehen, sondern dasjenige Prinzip, dessen Vorhandensein lebendige von leblosen Körpern unterscheidet. Es umfasst alle Formen des Lebendigen, also pflanzliches, tierisches und menschliches Leben. Ziel der Schrift ist es, die Seele zu definieren, d.h. zu erklären, was es für diese Formen des Lebendigen jeweils heißt, lebendig zu sein.
Erwähnungen (1)
„Wir spielen ja in gewisser Weise einen alten Streit nach, den die Philosophie seit Aristoteles, De Anima, seit 2500 Jahren durchspielt. Das ist das Leib-Seele-Problem.“
Ijoma Mangold ordnet die KI-Debatte über Bewusstsein und Geist in die philosophische Tradition ein und verweist auf Aristoteles' Schrift De Anima als Ausgangspunkt des Leib-Seele-Problems. Er argumentiert, dass jede technologische Epoche – vom Uhrwerk über Software bis zur KI – diesen uralten Streit neu belebt.
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