Das Leben der Anderen
Florian Henckel von Donnersmarck · 2006
Ost-Berlin, November 1984. Fünf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland, ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“.
Deine Stimme wird anonym via IP-Hash gespeichert.
Korrektur vorschlagen
Falsche Zuordnung, schlechte Beschreibung, fehlerhafte Erwähnung? Was sollten wir korrigieren?
Erwähnungen (3)
„Da rief die Vogue an und sagte, können Sie nicht ein Porträt von Ulrich Mühe schreiben? [...] Und auch da war das so, ich merkte, wie ich im zweiten Teil des Films immer mehr mich aufmachte und ganz, ganz beeindruckt war von diesem Film.“
Hensel erzählt ausführlich von ihrer Privatvorführung des Films und dem Porträt über Ulrich Mühe, das sie daraufhin für die Vogue schrieb. Sie warnt aber davor, die Fiktion des Films mit der DDR-Realität zu verwechseln.
„Oder es ist die Diktatur des Ostens und die wird natürlich auch ausgefaltet und wird dann international auf einmal interessant, wie das Leben der anderen beispielsweise. Deutschland ist einfach das Land der totalitären Regime.“
Im Gespräch darüber, warum Erpenbecks Roman international so erfolgreich ist, nennt Soboczynski 'Das Leben der Anderen' als Beispiel für die zweite große Welle deutscher Stoffe im Ausland: nach den Nazi-Filmen kam das Interesse an der DDR-Diktatur. Er sieht Erpenbecks Erfolg in dieser Tradition.
„Ich habe ewig gebraucht, mein Vater ist nicht im Krieg gewesen, aber wir haben einen Film wie, jetzt komme ich gerade nicht auf den Namen, es gab so einen Stasi-Film, so einen ganz bekannten. Ja. Das Leben der Anderen, genau. Und wir haben den Film gebraucht, dass wir als Familie über die DDR-Zeit gesprochen haben.“
Matze Hielscher erzählt eine persönliche Geschichte: Erst durch den Stasi-Film 'Das Leben der Anderen' fand seine Familie einen Anlass, über die DDR-Zeit zu sprechen. Der Film diente als Türöffner für ein Thema, das vorher in der Familie vermieden wurde — ein konkretes Beispiel dafür, wie Medien schwierige Gespräche ermöglichen können.
Ähnliche Medien
Star Wars
George Lucas · 1977
Seit der Vernichtung der Jedi-Ritter steht die Galaxie unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Nur eine kleine Gruppe von Rebellen, angeführt von der schönen Prinzessin Leia, widersetzt sich der dunklen Macht. Als es ihnen gelingt, die geheimen Baupläne für den gefährlichen Todesstern zu entwenden, gerät das Imperium in Aufruhr. Durch Zufall gelangen die Pläne ausgerechnet in die Hände des Farmerjungen Luke Skywalker, der spürt, dass er sein bisheriges Leben hinter sich lassen muss. Gemein
James Bond
Ian Fleming · 2012
James Bond erhält eine kryptische Nachricht aus seiner Vergangenheit, die ihn auf die Spur einer finsteren Organisation bringt. Bond muss immer mehr entdecken, dass es viele Täuschungen und Lügen gibt, die er entschlüsseln muss. Während sein Boss M mit anderen Problemen kämpft, mit politischen Kräften konfrontiert ist, die den ganzen Geheimdienst gefährden, erkennt Bond erst nach und nach die schreckliche Wahrheit hinter Spectre.
Harry Potter (Filmreihe)
J. K. Rowling · 2001
Harry Potter erfährt an seinem 11. Geburtstag, dass seine verstorbenen Eltern mächtige Zauberer waren und auch er selbst magische Kräfte besitzt. Als er von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, aufgenommen wird, erlebt Harry das Abenteuer seines Lebens. Er lernt Quidditch, das hoch in der Luft gespielt wird, und auf dem Weg, sich einem schwarzen Magier zu stellen, der ihn vernichten will, muss Harry eine spannende Schachpartie mit lebenden Figuren überstehen…
Hallo Spencer, der Film
Timo Schierhorn · 2024
Jakob Sesam (Rainer Bock), früher ein gefeierter Erfinder und Schöpfer der Spencer-Geschichten, lebt 20 Jahre später ein ganz anderes Leben. In der alten Disco "Coconut Cave" kümmert er sich hingebungsvoll um seine Puppen und tritt bei Kindergeburtstagen und Familienfeiern auf. Doch seine Idylle wird jäh von Peggy (Victoria Trauttmansdorff), der Besitzerin der Disco, bedroht.