Buch

Das Kommunistische Manifest

Karl Marx

Das Kommunistische Manifest, erstmals 1848 veröffentlicht, prägte nicht nur die Arbeiterbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts, sondern wurde auch zu einem zentralen Bezugstext zahlreicher linker Theorien und Bewegungen weltweit. In prägnanter Sprache analysieren Marx und Engels die gesellschaftlichen Klassenverhältnisse und entwickeln das Ziel einer klassenlosen, kommunistischen Gesellschaft.

Das Kommunistische Manifest

Erwähnungen (7)

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:03:21
„Unser Jesus Christoph Steve Jobs, unser kommunistisches Manifest Top of the Pops, unser Woodstock. Wie geht es weiter? Frag am Ring und moderiert wird es von Joko und Klaas.“

Jochen Wegner zitiert aus einem Slam-Text in 'Monologe angehender Psychopathen', in dem Sophie Passmann das Generationengefühl ihrer Altersgruppe beschreibt: Jede große kulturelle Errungenschaft wird mit einer trivialen Entsprechung der Gegenwart kontrastiert – das Kommunistische Manifest wird zu 'Top of the Pops'.

Alles gesagt?
🗣 Günther Jauch zitiert daraus bei ⏱ 00:39:36
„Es geht ein Gespenst um in Europa.“

Jauch zitiert den berühmten Eröffnungssatz des Kommunistischen Manifests, als er gefragt wird, was er über Karl Marx sagen würde. Er stellt eine persönliche Verbindung her: Sein Ur-Ur-Ur-Urgroßvater unterzeichnete als zweiter Bürgermeister von Trier die Geburtsurkunde von Karl Marx.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht zitiert daraus bei ⏱ 00:27:59
„Immer wurde zitiert, so in meiner Kindheit und Jugend, dieser Satz aus dem Kommunistischen Manifest, das Endziel des Kommunismus ist die Weltherrschaft.“

Precht erinnert an die antikommunistische Rhetorik seiner Jugend, in der konservative Kreise das Kommunistische Manifest zitierten, um linke Positionen zu diskreditieren. Er nutzt das als Kontrast zu China heute, das zwar autokratisch, aber nicht ideologisch missionarisch auftrete – anders als der historische Kommunismus.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Ijoma Mangold zitiert daraus bei ⏱ 00:18:47
„So steht es ja auch schon im glänzend formulierten kommunistischen Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels, wo es heißt, dass der Kapitalismus alles Stehende und Ständische verdampfen lasse“

Wird zitiert, um die disruptive Kraft des Kapitalismus zu belegen, die im Gegensatz zum konservativen Denken steht

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:42:04
„Weil der letzte Satz im Kommunistischen Manifest hieß, das Endziel des Kommunismus ist die Weltherrschaft. Das war zwar völlig anders gemeint, aber es wurde damals so interpretiert, dass man dachte, die wollen ihren Machtbereich mit aller Gewalt und wenn wir nicht, dann machen die.“

Precht erwähnt das Kommunistische Manifest im Kontext der ideologischen Auseinandersetzung im Kalten Krieg. Er erklärt, dass die westliche Interpretation des Manifests – die Angst vor kommunistischer Weltherrschaft – die Aufrüstungslogik der damaligen Zeit begründete, und kontrastiert dies mit der heutigen Situation, in der eine vergleichbare ideologische Konfrontation fehle.

Alles gesagt?
🗣 Unbekannt referenziert bei ⏱ 07:05:45
„Das Kommunistische Manifest habe ich natürlich brav gelesen, aber das ist ja auch dafür gemacht, dass man es gut lesen kann. Aber das Kapital ist natürlich echt so ein Schinken, wo ich sage, okay, ist für Liebhaber.“

Im Kontrast zum Kapital betont die Sprecherin, das Kommunistische Manifest sehr wohl gelesen zu haben. Sie lobt dessen Lesbarkeit und grenzt es vom deutlich schwereren Kapital ab. Die Passage entsteht in einem humorvollen Austausch darüber, welche marxistischen Grundlagentexte Linken-Politiker tatsächlich kennen.

Alles gesagt?
🗣 Markus Gabriel zitiert daraus bei ⏱ 05:30:49
„Ein Gespenst geht in Europa um. Das ist die KI. Es war doch nicht der Kommunismus. Wobei ich tatsächlich Freunde habe, die glauben, dass das die Vorstufe des Kommunismus ist. KI.“

Markus Gabriel paraphrasiert den berühmten Eröffnungssatz des Kommunistischen Manifests ('Ein Gespenst geht um in Europa') und wendet ihn auf die KI an. Die Anspielung dient als humorvoller Übergang zu der Beobachtung, dass manche Denker KI tatsächlich als Vorstufe des Kommunismus betrachten – etwa über das bedingungslose Grundeinkommen.

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