Das hier ist keine Übung
Jens Jessen
Der Artikel argumentiert, dass Deutschlands Aufrüstung nicht allein eine Frage der Finanzierung ist, sondern ein grundsätzliches Umdenken gegenüber dem Soldatenberuf erfordert. Angesichts der deutschen Geschichte ist es eine besondere kulturelle Herausforderung, den Soldatenberuf wieder gesellschaftlich zu würdigen und zu bewundern. Jessen plädiert dafür, dass dieser mentale Shift in der Bevölkerung genauso wichtig ist wie der Anstieg des Militärhaushalts.
Erwähnungen (1)
„Und ich finde jetzt, ich finde den Text, den wir von Jens Jessen im Feuilleton diese Woche haben, das hier ist keine Übung. Wenn Deutschland aufrüsten will, muss es auch den Soldatenberuf neu denken. Auch wenn uns das wegen unserer Geschichte schwerfällt.“
Nina Pauer bringt einen aktuellen Feuilleton-Text von Jens Jessen ins Gespräch, der argumentiert, dass Aufrüstung auch ein Umdenken beim Soldatenberuf erfordere. Sie nutzt den Artikel, um die Diskussion von der reinen Finanzierungsfrage auf die kulturelle Dimension zu lenken — den sogenannten Shift in den Köpfen, der schwieriger sei als das bloße Hochfahren des Militärhaushalts.
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