Cowboy-Kitsch
Richard David Precht
Die hier behandelten Essays, Analysen und Briefe beschäftigen sich mit aktuellen Themen, entstanden in Diskussionen und als Reaktionen auf vorherige Inhalte. Die Herausforderung liegt darin, die gegenwärtigen Ereignisse zu verstehen, da klassische Begriffe wie Links/Rechts an Bedeutung verloren haben.
Erwähnungen (2)
„Also ich habe im Spiegel ein Essay geschrieben vor einigen Jahren. Cowboy-Kitsch heißt der. Und da habe ich gesagt, die AfD besteht aus zwei Zutaten, die nicht zusammenpassen. Das eine ist das Libertäre, was du gerade beschrieben hast.“
Precht verweist auf seinen eigenen Spiegel-Essay, in dem er die AfD als Partei mit zwei widersprüchlichen Zutaten analysiert: einerseits das Libertäre (Cowboy-Mentalität, kein Staat, keine Steuern) und andererseits das Autoritär-Konservative (Law and Order, starker Staat, traditionelle Familienbilder). Diese beiden Komponenten passen nicht zusammen, ziehen aber jeweils unterschiedliche Wählergruppen an.
„Ich habe mal ein Essay geschrieben, Cowboy-Kitsch hieß der, als ich noch für den Spiegel gelegentlich was geschrieben habe. Und da geht es darum, dass die AfD aus lauter Zutaten besteht, die eigentlich nicht zusammengehören.“
Im Gespräch über politische Imagogien – also das Schaffen von Bilderwelten statt Ideologien – verweist Precht auf seinen eigenen Spiegel-Essay. Darin analysiert er den Widerspruch in der AfD zwischen paleolibertären und autoritären Elementen, die als kohärentes Bild inszeniert werden.
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