Buch Daniel
unbekannt (traditionell Daniel zugeschrieben)
Das Buch Daniel zählt zu den Büchern mit apokalyptischem Inhalt. Es wollte zu allen Zeiten Menschen Zuversicht und Hoffnung geben. Dazu wird uns Daniel vorgestellt, der trotz einiger Angriffe an seinem Gott festhielt.
Erwähnungen (10)
„Diese Geschichte geht zurück auf eine tatsächliche Geschichte, die berichtet wird beim Propheten Daniel. Auf die Propheten kommen wir dann auch noch. Und sie spielt in Babylon. Deswegen habe ich sie herausgesucht.“
Sabine Rückert ordnet Heines Belsazar-Ballade ein, indem sie auf die biblische Quelle verweist: das Buch Daniel, wo die Geschichte des Belsazar-Gastmahls und der Flammenschrift an der Wand ursprünglich erzählt wird. Das Buch Daniel wird als historische Referenz hinter der literarischen Bearbeitung Heines benannt.
„Der Daniel, da kommen wir nächstes Mal drauf.“
Vorankündigung des Themas der nächsten Episode – das Buch Daniel über einen Juden in der babylonischen Gefangenschaft
„Ja, wir werden das ja in der nächsten Sendung beim Buch Daniel, da wird es übertrieben fast schon, aber da kommen wir dann dazu.“
Sabine Rückert kündigt das Buch Daniel als Thema der nächsten Sendung an, im Zusammenhang mit dem Motiv assimilierter Juden, die am Hof des Herrschers aufsteigen.
„Jetzt sind wir mit diesem Buch Daniel, das wir heute behandeln, mitten unter die Propheten gefallen. Also wir haben einfach das Buch Daniel aus den Propheten herausgerissen, weil es inhaltlich sich in den Erzählboden einfügt.“
Das Buch Daniel ist das zentrale Thema dieser Folge. Sabine Rückert erklärt, warum sie es aus der prophetischen Reihenfolge herausgelöst haben: Es ist eigentlich kein prophetisches Buch, sondern ein apokalyptischer Text, der um 165 v. Chr. entstand, aber zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft unter Nebukadnezar spielt. Die Folge behandelt Daniels Aufstieg am babylonischen Hof, die Traumdeutung und die Geschichte vom Feuerofen.
„Willkommen zu den Pfarrerstöchtern und den Geheimnissen der Bibel. Wir befinden uns nach wie vor im Buch Daniel und heute bin ich ganz besonders froh, dass meine Schwester Johanna bei mir ist, denn die Materie, die vor uns liegt, ist ganz schön nebulös.“
Das Buch Daniel ist das zentrale Thema der gesamten Episode. Die Schwestern besprechen die apokalyptischen Visionen Daniels — die vier Tiere aus dem Meer als Chiffren für die Großreiche Babel, Meder, Perser und das griechische Weltreich — sowie die berühmte Menschensohn-Vision, die das christliche Gottesbild und die Vorstellung eines kommenden messianischen Zeitalters maßgeblich geprägt hat.
„Und wir haben jetzt das Buch Daniel hinter uns gelassen, die Visionen, die Propheten. Wir haben alles durchgenommen, was durchzunehmen ist und wenden uns jetzt jenen Geschichten zu, die von der Rückkehr der Israeliten nach Israel handeln.“
Sabine Rückert leitet die neue Folge ein und verweist auf das Buch Daniel als das zuletzt besprochene biblische Buch, von dem sie sich nun abwenden, um die Rückkehrergeschichten zu behandeln.
„Daniel, der sich am babylonischen Hof auszeichnete. Nehemia, der Mundschenk des Königs von Persien, verkörperte dieses Ideal in einem unverkennbar historischen Rahmen ebenso.“
In der Passage aus Jack Miles' 'Gott: Eine Biografie' werden biblische Figuren aufgezählt, die als einflussreiche Juden an fremden Herrscherhöfen dienten. Daniel wird als Beispiel für dieses Muster genannt.
„Und diese Seleukiden, das sind die, die den Antiochus IV., von dem wir häufiger schon gehört haben, beim Danielbuch zum Beispiel, der ist dann besonders von 175 bis 164 vor Christus herrscht der.“
Johanna Haberer verweist auf das Buch Daniel als bereits besprochene biblische Quelle, in der Antiochus IV. Epiphanes ebenfalls eine zentrale Rolle spielt. Der Verweis dient dazu, die historische Figur des Seleukiden-Herrschers im Kontext der biblischen Überlieferung einzuordnen.
„Vielleicht will Jesus den Schriftgelehrten, die sich in der Bibel gut auskennen, jene Szene im Buch Daniel in Erinnerung rufen, in der bei einem Festmahl eines dem Untergang geweihten babylonischen Monarchen unheilverkündend eine Schrift an der Wand erscheint.“
Sabine Rückert liest aus Jack Miles' Deutung vor, wonach Jesus beim Schreiben in den Sand bewusst an die Menetekel-Szene aus dem Buch Daniel erinnern wollte, um die Schriftgelehrten an Daniels Rettung einer fälschlich des Ehebruchs bezichtigten Frau (Susanna) zu gemahnen.
„Hat so viele Bilder und Anspielungen aus dem Saharia-Buch, aus der Daniel-Apokalypse, die wir auch schon durchgenommen haben. Also es sind viele Bilder, die stammen schon aus dem Ersten Testament.“
Johanna Haberer erklärt, dass die Offenbarung des Johannes viele Bilder und Motive aus älteren biblischen Texten übernimmt, insbesondere aus dem Buch Daniel mit seiner eigenen Apokalypse. Diese Schrift wurde bereits in einer früheren Episode des Podcasts besprochen.
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