Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter
Johann Wolfgang von Goethe / Carl Friedrich Zelter
1802 lernten sich Carl Friedrich Zelter und Johann Wolfgang von Goethe in Weimar kennen. Aus einem zunachst losen Gedankenaustausch entwickelte sich zwischen dem Weimarer Universalgelehrten und dem Berliner Komponisten und Musikpadagogen eine tiefe Freundschaft mit vielen personlichen Begegnungen und einem Briefwechsel, der bis zu Goethes Tod 1832 mehr als dreissig Jahre andauern sollte.
Erwähnungen (1)
„Was ist das verarmt, wenn wir Mails schreiben? Können Sie sich vorstellen, dass der wunderbare Briefwechsel von Goethe mit Zelter über Mails abgelaufen wäre? Oder mit Humboldt?“
Baum beklagt die Verarmung der Kommunikation durch digitale Medien. Er kontrastiert die Tiefe und Langsamkeit historischer Briefwechsel mit der Hektik moderner E-Mail-Kommunikation. Der Goethe-Zelter-Briefwechsel dient ihm als Beispiel für eine Kultur des langsamen, nachdenklichen Austauschs, die durch die Digitalisierung verloren gehe.
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