Briefwechsel Hannah Arendt und Heinrich Blücher
Hannah Arendt
1933 Beginn des Pariser Exils (bis 1940). 1935 Arbeit für zionistische Organisationen, vor allem zur Rettung jüdischer Kinder. – Arendt lernt Walter Benjamin kennen. 1936 Arendt lernt Heinrich Blücher kennen.
Erwähnungen (1)
„Und mein Vater, das mit dem Trinken, das liest man bei Hannah Arendt nach. Hannah Arendt schreibt in den Briefen aus Briefaustausch mit Blücher, sie hätte dann, es muss 1956 oder 1957, meinen Vater besucht in Frankfurt. Und hat sie gesagt, wenn man was über Deutschland verstehen will, dann muss man immer Cohn-Bendit besuchen.“
Cohn-Bendit zitiert aus dem publizierten Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Heinrich Blücher, in dem Arendt von einem Besuch bei seinem Vater in Frankfurt berichtet. Sie schreibt sinngemäß, wer Deutschland verstehen wolle, müsse Cohn-Bendit besuchen – bedauert aber, dass er so viel trinke. Die Eltern Cohn-Bendits gehörten in Paris zum intellektuellen Kreis um Arendt und Blücher.
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