Bochum
Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer berichtet über die Verhandlung mit der DDR um die Veröffentlichung seiner Alben auf dem staatlichen Label Amiga. Sein Album Bochum wurde kurz vor der Wiedervereinigung tatsächlich veröffentlicht, nachdem er auf die Lizenzen verzichtete. Die Geschichte zeigt eine bemerkenswerte Episode aus der deutsch-deutschen Musikgeschichte und Grönemeyers kulturelle Bedeutung für beide deutschen Staaten.
Erwähnungen (3)
„Und dann habe ich denen zurückgeschrieben, dass ich gerne würde, also erstmal würde ich gerne, dass sie 20.000 meiner drei Platten damals, war das Ö, Sprünge und Bochum veröffentlichen, weil die hatten sich immer geweigert, die zu veröffentlichen. Auf Amiga, oder wie hieß das?“
Grönemeyer erzählt die Geschichte, wie die DDR ihn zu Konzerten einladen wollte. Er stellte als Bedingung, dass seine drei Alben auf dem DDR-Label Amiga veröffentlicht werden. Bochum wurde kurz vor der Wiedervereinigung tatsächlich auf Amiga veröffentlicht, nachdem er auf die Lizenzen verzichtete.
„Herbert Grönemeyer hat am Montag gesungen. Wir waren in Bochum, da singt er immer bei den Spielen.“
Hitzlsperger erwähnt Grönemeyers Stadionhymne für den VfL Bochum
„Alles in Bochum. Ich habe mir das auf Google Maps mal angeschaut. Es ist nicht alles in Bochum, aber man könnte quasi alle beruflichen Stationen ihrer Laufbahn in weniger als zwei, drei Stunden abfahren. Bochum, ich komme aus dir.“
Als Leonie Daumer schildert, dass sämtliche beruflichen Stationen der angeklagten Richterin in einem kleinen Umkreis rund um Bochum liegen, zitiert Andreas Sentker spontan die berühmte Zeile aus Herbert Grönemeyers Hymne auf seine Heimatstadt. Es ist ein humorvoller Einwurf, der die provinzielle Enge des Falls unterstreicht.
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