Bloodbath Nation
Paul Auster
Dies ist Paul Austers sehr persönliche Abrechnung mit der Vergottung des Waffentragens in der amerikanischen Kultur und Gesellschaft. Er erzählt davon zunächst in biografischen Vignetten, beginnend bei den Spielzeugcolts der Kindheit und den Western im Fernsehen. Es folgen die ersten Einschläge im näheren Umfeld, der von der Großmutter erschossene Großvater – lange Zeit ein Familiengeheimnis, von dem Auster nur durch Zufall erfuhr.
Erwähnungen (1)
„Diesmal wird er geliefert von Paul Orster mit seinem Essay Bloodbath Nation, soeben erschienen. Darin geht es um die Gewalt und das seltsame Recht des Schusswaffentragens in den Vereinigten Staaten von Amerika.“
Paul Austers erster Essay bzw. erstes Sachbuch behandelt die amerikanische Schusswaffengewalt. Das Buch verbindet persönliche Familiengeschichte – Austers Großmutter erschoss seinen Großvater – mit einer Analyse der tief verwurzelten Waffenkultur der USA. Es enthält Fotos von Spencer Ostrander, der Orte von Amokläufen dokumentiert hat. Die Hosts betonen, dass es keine politische Anklageschrift ist, sondern tief in die amerikanische Psychologie eindringt.
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