Blood, Toil, Tears and Sweat
Winston Churchill
Churchill's great wartime speeches are brought together along with a sampling of earlier speeches and a few from his later years.
Erwähnungen (3)
„Stellt sich Churchill hin und sagt, Leute, ich weiß, ihr findet das scheiße. Blutschweiß und Tränen, das ist der Weg, wir gehen. Und viele fanden ihn, obwohl sie das inhaltlich vielleicht anders sehen, aber auch deshalb gut, weil er Rückgrat bewiesen hat.“
Ein Sprecher zieht eine historische Parallele zu Churchills berühmter Rede 'Blood, Toil, Tears and Sweat' von 1940, um zu illustrieren, dass politische Führung manchmal bedeutet, unpopuläre Entscheidungen mit Rückgrat zu vertreten. Das Argument dient als Plädoyer für entschlossenes politisches Personal in fragilen Koalitionen.
„Aber die Frage ist, haben Sie dafür wirklich politisches Kapital auch eingesetzt? Ich verstehe, was Sie meinen, die SPD war da nicht dafür. Aber ich kann mich jetzt nicht an die große Rede erinnern, wo Sie jetzt gesagt hätten, wir müssen es machen wie Churchill, Blutschweiß und Tränen.“
Roman Pletter konfrontiert Merkel mit der Frage, ob sie sich wirklich ausreichend für höhere Verteidigungsausgaben eingesetzt habe. Er verweist auf Churchills berühmte Rede als Beispiel für politische Führung durch klare, aufrüttelnde Kommunikation – ein Maßstab, den Merkel seiner Meinung nach nicht angelegt hat. Merkel kontert, dass sich politisches Kapital an Taten bemesse, nicht an Reden.
„Weil das heißt doch in so europäischen Reden immer, wir müssen endlich mal wieder sagen, Blutschweiß und Tränen. That's all I have to, wie geht es bei Churchill, ja, alles, was ich euch zu bieten habe, ja, aber das können wir einfach nicht mehr. We don't have it in us.“
Mangold zitiert Churchills berühmte Rede, um die Parallele zwischen der White-Lotus-Figur, die zugibt, nicht mehr auf Privilegien verzichten zu können, und dem heutigen Westen zu ziehen. Seine These: Der Westen fordert rhetorisch Opferbereitschaft à la Churchill, ist aber tatsächlich nicht mehr in der Lage, Entbehrungen zu ertragen – 'We don't have it in us.'
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