Studie

BKA-Statistik zu durch Partnergewalt getöteten Frauen (2018)

Bundeskriminalamt

Die BKA-Statistik dokumentiert die Zahl der durch Partnergewalt getöteten Frauen in Deutschland. 2018 wurden 120 Frauen von ihren Partnern getötet – statistisch etwa eine Frau alle drei Tage. Der Bericht verdeutlicht, dass Gewalt gegen Frauen ein grundlegendes gesellschaftliches Problem ist, das sich nicht auf kulturelle oder religiöse Minderheiten beschränkt.

🔬

Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Annabel Wahba referenziert bei ⏱ 00:40:43
„Im letzten September oder Oktober hat ja das BKA eine Statistik veröffentlicht, wie viele Frauen sind durch die Gewalt ihrer Partner gestorben. 2018 sind 120 Frauen von ihrem Partner getötet worden, sprich jeden dritten Tag eine, was eine ziemlich hohe Zahl ist.“

Annabel Wahba ordnet den sogenannten Ehrenmord an Hatun Sürücü in den größeren Kontext von Partnerschaftsgewalt ein. Sie verweist auf die BKA-Statistik, um zu zeigen, dass Gewalt gegen Frauen kein rein kulturelles Phänomen ist, sondern in Deutschland insgesamt ein gravierendes Problem darstellt.

Ähnliche Medien

Die Grenzen des Wachstums
Studie 6× erwähnt

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Studie 4× erwähnt

Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.

🎓 Google Scholar 📄 Original
🔬
Studie 2× erwähnt

España 2050

Büro des spanischen Premierministers Sánchez

España 2050 ist ein partizipatives Zukunftsprojekt des spanischen Premierministers Sánchez, bei dem unter Leitung von Diego Zivilbevölkerung, Organisationen und private Unternehmen systematisch nach ihrer Vision für Spanien im Jahr 2050 befragt wurden. Das Projekt zeigt einen inklusiven, demokratischen Ansatz zur Gestaltung von Zukunftsvisionen und wird als positives Modell für andere Länder wie Deutschland betrachtet. Es verkörpert eine optimistische, partizipative Vorstellung davon, wie gesellschaftliche Zukunftsgestaltung funktionieren kann.

🎓 Google Scholar 📄 Original
🔬
Studie 2× erwähnt

Glücksatlas

Der SKL Glücksatlas 2025 ist eine repräsentative Zufriedenheitsstudie, die die Lebenszufriedenheit in Deutschland misst. Die aktuelle Erhebung zeigt einen Anstieg auf 7,3 von 10 Punkten – einen Punkt mehr als im Vorjahr. Der Atlas dient als Barometer für gesellschaftliches Wohlbefinden und wird oft als Gesprächsauslöser herangezogen, um zu hinterfragen, ob statistisch messbare Zufriedenheitsgewinne sich auch in der persönlichen Erfahrung widerspiegeln.

🎓 Google Scholar 📄 Original