Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel
Matthias Kepplinger
Matthias Kepplinger, Medienwissenschaftler der Universität Mainz, analysiert empirisch die Medienberichterstattung über Merkels wichtige politische Entscheidungen. Seine zentrale Erkenntnis: Merkel wartete strategisch ab, bis die Medienberichterstattung positiv geprägt war, bevor sie ihre Entscheidungen öffentlich vertreten hat. Die Studie dokumentiert ein Muster politischer Kommunikation, bei dem die Kanzlerin die öffentliche Meinungsbildung durch Medien als Orientierungspunkt für ihre Entscheidungskommunikation nutzte.
Erwähnungen (1)
„Ich habe neulich einen total guten Satz von Matthias Kepplinger gelesen, das ist ein Mainzer Medienwissenschaftler, du kennst den möglicherweise, ich kenne den nicht. Der hat die Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel mal empirisch untersucht und sagt, was auffällt ist, dass sie sich immer so lange bedeckt gehalten hat, bis sie aufgrund des Tenors in den Medien mit einer positiven Reaktion auf ihre Entscheidungen rechnen konnte.“
Markus Lanz zitiert eine empirische Untersuchung des Mainzer Medienwissenschaftlers Matthias Kepplinger, die Merkels Entscheidungsmuster analysiert hat. Die zentrale These: Merkel hat sich stets so lange bedeckt gehalten, bis die Medienberichterstattung eine positive Reaktion auf ihre Entscheidungen erwarten ließ. Precht stimmt dieser Beobachtung voll zu.
Ähnliche Medien
Die Grenzen des Wachstums
Club of Rome / Dennis Meadows
Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Institut für Demoskopie Allensbach
Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.
España 2050
Büro des spanischen Premierministers Sánchez
España 2050 ist ein partizipatives Zukunftsprojekt des spanischen Premierministers Sánchez, bei dem unter Leitung von Diego Zivilbevölkerung, Organisationen und private Unternehmen systematisch nach ihrer Vision für Spanien im Jahr 2050 befragt wurden. Das Projekt zeigt einen inklusiven, demokratischen Ansatz zur Gestaltung von Zukunftsvisionen und wird als positives Modell für andere Länder wie Deutschland betrachtet. Es verkörpert eine optimistische, partizipative Vorstellung davon, wie gesellschaftliche Zukunftsgestaltung funktionieren kann.
Glücksatlas
Der SKL Glücksatlas 2025 ist eine repräsentative Zufriedenheitsstudie, die die Lebenszufriedenheit in Deutschland misst. Die aktuelle Erhebung zeigt einen Anstieg auf 7,3 von 10 Punkten – einen Punkt mehr als im Vorjahr. Der Atlas dient als Barometer für gesellschaftliches Wohlbefinden und wird oft als Gesprächsauslöser herangezogen, um zu hinterfragen, ob statistisch messbare Zufriedenheitsgewinne sich auch in der persönlichen Erfahrung widerspiegeln.