Studie

Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel

Matthias Kepplinger

Matthias Kepplinger, Medienwissenschaftler der Universität Mainz, analysiert empirisch die Medienberichterstattung über Merkels wichtige politische Entscheidungen. Seine zentrale Erkenntnis: Merkel wartete strategisch ab, bis die Medienberichterstattung positiv geprägt war, bevor sie ihre Entscheidungen öffentlich vertreten hat. Die Studie dokumentiert ein Muster politischer Kommunikation, bei dem die Kanzlerin die öffentliche Meinungsbildung durch Medien als Orientierungspunkt für ihre Entscheidungskommunikation nutzte.

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:00:11
„Ich habe neulich einen total guten Satz von Matthias Kepplinger gelesen, das ist ein Mainzer Medienwissenschaftler, du kennst den möglicherweise, ich kenne den nicht. Der hat die Berichterstattung über die wichtigen Entscheidungen von Merkel mal empirisch untersucht und sagt, was auffällt ist, dass sie sich immer so lange bedeckt gehalten hat, bis sie aufgrund des Tenors in den Medien mit einer positiven Reaktion auf ihre Entscheidungen rechnen konnte.“

Markus Lanz zitiert eine empirische Untersuchung des Mainzer Medienwissenschaftlers Matthias Kepplinger, die Merkels Entscheidungsmuster analysiert hat. Die zentrale These: Merkel hat sich stets so lange bedeckt gehalten, bis die Medienberichterstattung eine positive Reaktion auf ihre Entscheidungen erwarten ließ. Precht stimmt dieser Beobachtung voll zu.

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