Bauhaus-Grafik (Grammophon)
László Moholy-Nagy
Das Bauhausbuch von László Moholy-Nagy dokumentiert sein innovatives Werk an der Schnittstelle von Malerei, Fotografie und Film. Eine Grafik des Künstlers, die ein Grammophon zeigt, war der Ausgangspunkt für Friedrich Kittlers einflussreiches Werk „Grammophon, Film, Typewriter" und symbolisiert Moholy-Nagys Fähigkeit, technische Medien künstlerisch zu erforschen. Das Buch illustriert damit einen Schlüsselmoment der Mediengeschichte, in dem Kunsthandwerk und Technologie verschmelzen.
Erwähnungen (1)
„Und dann gibt es auf Seite 123 in dem Buch, hat er so eine Bauhausgrafik von Moholy-Nagy gesehen, wo ein Grammophon als Grafik so gescratcht ist. Und er hat gesagt, das ist ja einfach eine Grafik wie die DJs sie gescratcht hätten.“
Poschardt beschreibt, wie Friedrich Kittler in 'Grammophon, Film, Typewriter' auf Seite 123 eine Bauhaus-Grafik von Moholy-Nagy entdeckte, die ein Grammophon zeigt. Diese Grafik war für Poschardt der Schlüssel, um Kittler als Doktorvater anzusprechen.
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