Baal
Volker Schlöndorff
1969: Baal Lyriker und Anarchist, hat ein ambivalentes Verhältnis zur bürgerlichen Gesellschaft. Mal versucht sie, ihn zu vereinnahmen, dann stößt sie ihn wieder weg. Der Dichter führt ein unstetiges Leben: Wenn er nicht in seiner Dachkammer ist, streunt er umher. Sein Weg führt in durch Wälder und auf Autobahnen – und immer wieder zur Flasche. Er schläft mit vielen Menschen beider Geschlechter und schwängert eine junge Schauspielerin, doch bei ihr bleiben kann er nicht.
Erwähnungen (1)
„Die wirklich verrückteste Sache, die ich gefunden habe, die mir nicht gewärtig war, dass sie mal 1969 in einem Film von Schlöndorf eigentlich die Hauptrolle spielen sollten, im Bal. Und das hat dann aber ein anderer Typ übernommen. Ich glaube, der hieß Fassbinder oder so.“
Wegner spricht Cohn-Bendits vielfältige Medienpräsenz an und erwähnt, dass dieser 1969 die Hauptrolle in Schlöndorfs Brecht-Verfilmung 'Baal' hätte spielen sollen. Helene Weigel, Brechts Witwe, lehnte Cohn-Bendit als 'Antikommunisten' ab, woraufhin Rainer Werner Fassbinder die Rolle übernahm.
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