Studie

Automatisierungsrisikoindex-Studie

Eine Studie von Arbeitsforscher und Soziologen bewertet Berufe nach ihrem Automatisierungsrisiko und zeigt auf, wie anfällig verschiedene Tätigkeiten für Automatisierung durch KI und Robotik sind. Überraschend ist, dass selbst vermeintlich sichere Berufe wie Physiker bereits zu 43 Prozent automatisierbar sind, während stark gefährdet Berufe wie Schlachter (78%) oder Taxifahrer deutlich höhere Risiken tragen. Die Studie verdeutlicht, dass die Automatisierungswelle nicht nur manuelle Tätigkeiten betrifft, sondern auch hochqualifizierte Positionen unter Druck setzt. Sie liefert damit wichtige Erkenntnisse für die Debatte über die Zukunft der Arbeitswelt.

🔬

Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:42:08
„Ich habe in dieser Woche auch eine andere interessante Studie gelesen. Da haben Soziologen, Arbeitsforscher und so weiter sich sozusagen mit einem Automatisierungsrisikoindex auseinandergesetzt. Also die haben gesagt, okay, wie hoch ist die Gefahr, dass ein bestimmter Beruf irgendwann einfach automatisiert werden kann?“

Lanz bringt eine aktuelle Studie ins Gespräch, die Berufe nach ihrem Automatisierungsrisiko bewertet. Die überraschende Erkenntnis: Selbst der sicherste Beruf (Physiker) hat bereits einen Automatisierungsindex von 43 Prozent. Am stärksten gefährdet sind Schlachter (78%), relativ sicher Chirurgen und Ingenieure, unsicher Kassierer, Taxifahrer und Models.

Ähnliche Medien

Die Grenzen des Wachstums
Studie 6× erwähnt

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

🎓 Google Scholar 📄 Original
Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit
Studie 4× erwähnt

Allensbach-Umfrage zur Meinungsfreiheit

Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach präsentiert auf dieser Seite eine Übersicht seiner veröffentlichten Studien mit Filtermöglichkeiten nach Thema und Veröffentlichungsjahr seit 1949. Aktuelle Untersuchungen behandeln regionale Mentalitätsunterschiede in Deutschland, die Bevölkerungshaltung zum Bildungssystem, die Situation selbstständig tätiger Eltern sowie die Entwicklung der Mittelschicht. Die Befragungen werden im Auftrag von Stiftungen, Ministerien und Verbänden durchgeführt und basieren auf repräsentativen Erhebungen der deutschen Bevölkerung. Die Studien dokumentieren gesellschaftliche Veränderungen wie die Pandemie, Migration, Energiewende und steigende Inflation und deren Auswirkungen auf Einstellungen und Verhalten der Bürger.

🎓 Google Scholar 📄 Original
🔬
Studie 2× erwähnt

España 2050

Büro des spanischen Premierministers Sánchez

España 2050 ist ein partizipatives Zukunftsprojekt des spanischen Premierministers Sánchez, bei dem unter Leitung von Diego Zivilbevölkerung, Organisationen und private Unternehmen systematisch nach ihrer Vision für Spanien im Jahr 2050 befragt wurden. Das Projekt zeigt einen inklusiven, demokratischen Ansatz zur Gestaltung von Zukunftsvisionen und wird als positives Modell für andere Länder wie Deutschland betrachtet. Es verkörpert eine optimistische, partizipative Vorstellung davon, wie gesellschaftliche Zukunftsgestaltung funktionieren kann.

🎓 Google Scholar 📄 Original
🔬
Studie 2× erwähnt

Glücksatlas

Der SKL Glücksatlas 2025 ist eine repräsentative Zufriedenheitsstudie, die die Lebenszufriedenheit in Deutschland misst. Die aktuelle Erhebung zeigt einen Anstieg auf 7,3 von 10 Punkten – einen Punkt mehr als im Vorjahr. Der Atlas dient als Barometer für gesellschaftliches Wohlbefinden und wird oft als Gesprächsauslöser herangezogen, um zu hinterfragen, ob statistisch messbare Zufriedenheitsgewinne sich auch in der persönlichen Erfahrung widerspiegeln.

🎓 Google Scholar 📄 Original