Ausstellung über Essen im Jüdischen Museum
Das Jüdische Museum Berlin zeigte die Ausstellung "Koscher & Co. Über Essen und Religion", die die jüdischen Speisegesetze (Kaschrut) verständlich erklärt. Besucher lernen, dass nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kochgeschirr koscher sein müssen und dass Milch und Fleisch nicht gemeinsam gegessen werden dürfen. Ausstellungsstücke, Spiele und Interviews vermitteln diese Regeln anschaulich. Ein innovatives Feature ermöglichte es Besuchern, mit einem codierten Plastiklöffel Rezepte zu sammeln und später nachzukochen.
Erwähnungen (1)
„ich glaube, im Jüdischen Museum eine wunderbare Ausstellung über das Essen und welche Bedeutung sozusagen das Essen hat“
Emcke verweist auf eine Ausstellung im Jüdischen Museum über die soziale und religiöse Bedeutung von Essen – als Mittel der Gemeinschaftsbildung und Trennung
Ähnliche Medien
Das Abendmahl
Leonardo da Vinci
Leonardos berühmtes Gemälde des Abendmahls zeigt die letzte Mahlzeit Jesu mit seinen 12 Aposteln – eine Konstellation von 13 Personen, die zum hartnäckigen Aberglaube führte, dass 13 Menschen an einem Tisch Unglück bringt. Dieser Glaube an die Unglückszahl 13 reicht bis in die Gegenwart und inspirierte skurrile Lösungen wie die hölzerne Katze im Londoner Savoy Hotel, die als vierzehnter Gast platziert wurde, um die ungünstige Zahl zu vermeiden.
Der Wanderer über dem Nebelmeer
Caspar David Friedrich
Das Gemälde 'Der Wanderer über dem Nebelmeer' von Caspar David Friedrich wird in der Hamburger Kunsthalle in einer besonderen Inszenierung gezeigt, die seine emotionale Wirkung verstärkt. Friedrich schuf das Werk während der napoleonischen Kriege als persönliche Flucht nach innen. Das Bild dokumentiert die zeitlose Kraft von Kunst, Halt und Trost in Zeiten von Krise zu bieten.
David (Skulptur)
Michelangelo
Eine Schulleiterin in Florida verliert ihren Job, nachdem sie Schülern Michelangelos David ohne vorherige Elternbenachrichtigung gezeigt hatte. Die Skulptur wurde von konservativen Eltern als pornographisch kritisiert. Der Fall verdeutlicht den Konflikt zwischen künstlerischer Bildung und puritanischen Moralvorstellungen in den USA und wirft Fragen über die Zensur von Kunstwerken in Schulen auf.
Die Geburt der Venus (La nascita di Venere)
Sandro Botticelli
Sandro Botticellis Renaissance-Meisterwerk wird im Rahmen eines US-amerikanischen Schulskandals als nicht unterrichtstauglich eingestuft, weil es weibliche Nacktheit zeigt. Der Fall verdeutlicht die Absurdität, mit der klassische Kunstwerke in einigen US-Bundesstaaten zensiert werden. Das Gemälde steht exemplarisch für die Spannung zwischen künstlerischem Erbe und restriktiver Schulpolitik.